RESONANZEN

Referenzen von Kursteilnehmern

Zirkuslektionen 24./25.07.2010

Hallo Uwe,
nach einer Woche habe ich endlich einmal etwas Ruhe gefunden, um das letzte WE Revue passieren zu lassen.

Meine Mutter, Panama und ich sind nun schon zum 2. mal in den Genuß Deiner Arbeit gekommen. Obwohl ich aus dem Dressur-Lager komme und selbst auch ausbilde, bin ich neuen Dingen gegenüber offen - sofern sie meine Arbeit sinnvoll unterstützen. Davon konnte ich mich schon im vergangenen Jahr überzeugen. Letztes Jahr ausschließlich als Begleitperson, wurde ich jetzt mehr in die Pflicht genommen und habe gemerkt, daß wir beiden uns in unserer Arbeit hervorragend ergänzen.

Durch seine intensivere Dressurarbeit hast Du z. B. eine körperliche Entwicklung bei Panama festgestellt. Den Unterschied konntest Du gut erkennen, da Du uns ja 1 Jahr nicht gesehen hast. Dadurch warst Du in der Lage, mir wertvolle Ratschläge zu geben, die ich in meiner Arbeit gerne umsetzen werde, da sie mich letztendlich im meiner ureigenen Meinung bezüglich dressurmäßiger Basisarbeit bestärken.

Ich hoffe, daß sich unsere Wege noch des öfteren kreuzen werden!

Vielen Dank für das lehrreiche Wochenende und viele liebe Grüße
Mariam Groß-Gazi




Horsemanship Kurs in England 20 - 22.07.10

Dear Uwe,
I wanted to thank you so much for spending time with Rintje and me and helping us becoming a better team. It has been a week now since our course with you, and Rintje and I are still improving steadily.
Before you came to help us we were both stressed and unsettled through the many riding accidents we had previously and thanks to you we could establish a solid foundation on which to build upon in future and which made our bond all the more closer.
Rintje absolutely loves the stretching exercises by the way which we go through before each riding lesson and sometimes all we do is the ground work exercises you showed me.
I am riding Rintje without saddle at the moment while being supervised by my instructor and it helps me a lot not only with improving my balance but also with getting a much better feel for how Rintje moves and interpreting his body language.
When leading him to the far away field, he listens to me now and pays close attention to my lead. The trick with shaking the rope whenever he falls out of position behind me is working very well for us and I apply it strictly whenever necessary.
Both Rintje and I enjoyed our course with you very much and we have learned so much from you. Your teaching style is excellent and you helped me understand where our problems are and how we can work on overcoming them.
Thank you so much!
Hopefully see you soon again.
Love,
Hanna, Simon and Rintje

Lieber Uwe,
Ich wollte mich ganz herzlich bei Dir bedanken für die Zeit die Du mit Rintje und mir verbracht hast, um uns zu helfen ein besseres Team zu werden.
Es ist nun eine Woche her seit dem Kurs mit Dir, und Rintje und ich verbessern uns immer mehr.
Bevor Du zu uns kamst, waren wir beide gestresst und unruhig wegen der vielen Reitunfälle, die wir zuvor leider hatten und dank Dir haben wir nun eine solide Basis geschaffen, auf der wir in Zukunft aufbauen können und die unsere Bindung an einander noch stärker gemacht hat.
Rintje liebt die Stretching Übungen übrigens abgöttisch und wir nehmen diese vor jeder Reitstunde durch und an manchen Tagen machen wir nur die Bodenarbeitsübungen die Du mir gezeigt hast.
Ich reite Rintje zur Zeit ohne Sattel unter der Aufsicht meiner Reitlehrerin und es hilft mir sehr, meine Balance zu verbessern und ein viel besseres Gefühl für Rintjes Bewegungen und Körpersprache zu bekommen.
Wann immer ich ihn zu der weit entfernten Weide bringe, hört er nun auf mich und folgt genauestens meiner Führung. Der Trick mit dem Seilschütteln wann immer er auch nur daran denkt seine Position hinter mir zu verlassen wirkt Wunder und ich wende es strengstens an wann immer notwendig.
Rintje und ich haben an dem Kurs bei Dir sehr viel Spaß gehabt und haben so viel von Dir lernen dürfen. Dein Lehrstil ist fantastisch und Du hast mir geholfen zu verstehen, wo genau unsere Probleme liegen und wie wir sie überwinden können.
Vielen Dank!

Hoffentlich bis bald und alles Liebe,
Hanna, Simon und Rintje




Zirkuslektionen I 05.06.- 07.06.2010 Private Stall / Haard

Hallo Uwe,
endlich komme ich dazu, mich für diesen tollen, lehrreichen, von morgens bis abends interessanten Tag , es war der 5.Juni bei der Heike Wirtz, bei Dir zu bedanken. Ich habe noch nie einen Instruktor erlebt, der mit soviel Energie und Geduld den ganzen Tag ohne Pause unterrichtet. Da sollten sich mal so einige was von annehmen. Wir hätten immer weiter zuschauen können.
natürlich haben wir auch schon fleißig mit unserem Pferd geübt. Leider hat sie sich bei der Verbeugung beim Entlasten der Bänder etwas gezerrt, mit einem Huf ist sie zu sehr nach vorne umgeknickt und lahmte einige Tage. Es wird aber schon wieder besser. Wir freuen uns schon sehr auf ein nächstes Mal. Ich weiß nicht, ob Du noch weißt, wer wir sind . Wir waren ja nur als Zuschauer da, obwohl ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, aktiv mitzumachen.
Also bis dann,
liebe Grüße

Anne und Tochter Giulia




Zirkuslektionen I 13.03.- 14.03.2010 Reitstall Peter Heimes
hallo uwe,
ich wollte mich noch einmal persönlich für das tolle we bedanken. dumas und ich werden sehr viel von den zwei tagen mitnehmen und weiter arbeiten. sicherlich werden wir auch einen folgekurs mit dir machen.
es hat großen spaß gemacht und ich war vor allem auch sehr berührt über die abschlußworte, die du über uns gesagt hast. sicher muß ich dir nicht erzählen, wieviel zeit und liebe ich in mein pferd investiere und investiert habe....
mittlerweile sind wir gut im neuen zuhause angekommen und sehr zufrieden. wir haben wirklich einen schönen stall gefunden und dumas dankt es mit sofortiger zufriedenheit, ruhe und ausgelassenem spielen.
nach eingewöhnungszeit werden wir uns dann an den spanischen schritt machen:-)
ich danke dir nochmal für deine offenen ohren, deine geduldigen worte und erklärungen, deinen humor, deinen einsatz trotz der "schwierigkeiten",
und vor allem deine großartige art mit mensch und tier umzugehen!
wir melden uns und wünschen dir und deinen zwei- und vierbeinigen angehörigen bis dahin eine schöne zeit und und einen tollen frühlingsanfang
ganz liebe grüße

jutta & dumas





Zirkuslektionen und Freidressur 10.10 -11.10.2009 / A-8621 Thörl, Gelände VPSZ

Lieber Uwe !
Dein Kurs an diesem Wochenende war wirklich klasse !!!!
Dickes Lob an dich. Du hast es geschafft, meine gesamte Familie von dir und deiner Arbeit zu begeistern und auch
meinen Araber geduldig überzeugt auf das Podest zu steigen. Ich war wirklich sehr gerührt und den Tränen nahe.
Es schaffte noch kein Pferdeflüsterer ihn nur annähernd in die Nähe einer Plane zu bringen!!!!!
Ich bin sehr fasziniert an deiner Art, wie du mit den Pferden arbeitest, an deiner Ruhe und deiner Liebe zum Beruf.
Immerhin bist du ein Profi, dem das Wohl des Pferdes noch an erster Stelle steht, und das loben wir dir sehr hoch !
Denn dies ist heutzutage leider eine Seltenheit geworden.
Naja, das Wochenende geht nun leider dem Ende zu und ich hoffe, du bist gut wieder zuhause angekommen.
Ich wäre sehr erfreut, mit dir weiterhin in Kontakt zu bleiben und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.
Bleib wie du bist !!!!!

Ganz liebe Grüße von Sandra und Wizard




Zirkuskurs I 26.09 -27.2009 / Gut Lehrbach

Hi Uwe,
ich fand es so beeindruckend in deinem Kurs, wie man in so einer relativ kurzen Zeit, bei so vielen Schülern (ob Zweibeiner oder Vierbeiner), auf jeden einzelnen mit so viel Ruhe & Geduld eingehen kann. Beeindruckend! Ich habe bis jetzt noch keinen Lehrer kennen gelernt, der mit so viel Freude und vorallem Elan, die Probleme von jedem einzelnen Schüler erkannt und gefiltert hat, um diese mit viel Aktzeptanz darzustellen und rüber zu bringen. Das die Bindung zu einem Tier nicht ausreicht, sonder vorallem "Dominanz" und "Vertrauen" ebenso geschult werden müssen, damit ein Pferd den Spaß an der Arbeit nicht verliert oder einfach ignorant wird, geht ja manchmal im täglichen Umgang unter. Doch du hast uns den Weg durch deine lustigen Übungen(die du uns ausdrucksstark demonstriert hast) eröffnet, noch viel mehr Spaß und Freude mit unseren Tieren in Zukunft haben zu können. Selbst mein alter sturer Bock findet (obwohl der Kurs noch gar nicht lange her ist) jetzt schon viel mehr Gefallen und vorallem Aufmerksamkeit in der Arbeit mit mir. Er ist viel freudiger und ich denke Situationen in denen ich mich früher noch so über seine Sturheit geärgert habe, gehören bald endgültig der Vergangenheit an. Vielen herzlichen Dank!!! Jedes Pferd hat verblüffender Weise "jede" Übung mit Bravur bestanden, selbst so schwierige Aufgaben wie das Knien oder das Stehen auf einem Podest. Und alles innerhalb von zwei kurzen Tagen!! Das ist wirklich der Wahnsinn!! So viel hattte und konnte ich gar nicht "vorher" von diesem Kurs erwarten. Doch du hast es uns gezeigt. Noch einmal: Vielen lieben Dank!

L.G. Anke Gomez





Zirkuskurs I 15.08. -16.8.09 / Pferde Freunde Fischeln

Lieber Uwe,
auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal für den Kurs Zirkuslektionen bedanken.
Als meine Tochter mir diesen Kurs schenkte, war ich zunächst sehr erfreut. Aber dann hatte ich doch Zweifel, ob ich mir das in meinem Alter (ich bin 68 und orthopädisch angeschlagen) mit einem relativ
großen, kräftigen Pferd noch zumuten sollte. Aber da es für mich sicher bald eine Zeit geben wird, wo
ich nicht mehr im Sattel sitzen kann, stellte dieser Kurs auf längere Sicht eine Alternative dar, um noch
viel Freude mit meinem Pferd zu haben. - Du hast mich darin bestärkt. Und ich muß sagen, mein Pferd
und ich waren und sind immer noch begeistert.
Du hast eine Begabung, sich auf Pferd und Reiter einzustellen, die einfach nur Zufriedenheit auslöst.
Dein Erfolg auf breiter Ebene überrascht mich nicht. Es würde mich freuen, wenn viele Pferdenarren
diesen Weg gehen würden.
Nochmals herzlichen Dank und viele Jahre frohes Schaffen!

Helmi Gross





Zirkuskurs I 21.02.-22.02.2009

Hallo Uwe, danke für das ,,harte"Wochenende.Du hast mir und meinem Pferd nochmals die Wichtigkeit der Rangordnung klar gemacht.Wir sind in einer Showreitgruppe aktiv und da läuft es gut,wahrscheinlich weil ich dort ,,ranghoch"auf ihm sitze (grins).
Am Boden waren (?) wir jedoch gleichgestellt.Ich wuste es zwar tief in meinem inneren,dachte aber es geht auch so irgendwie... .In diesem Kurs hast Du uns aber erklärt,warum es wichtig ist ,dass ,,ich"die,, Chefin" bin und die Rangordnung auch nicht mehr in Frage gestellt wird.
Dieses Gefühl braucht ein Pferd um sich beim Menschen sicher zu fühlen.Nur so kann die Beziehung Mensch/Pferd langfristig GUT funktionieren! Danke,von uns beiden!

Wir sehen uns Lg.Claudia

Hallo Uwe, danke für den ,,Nachhilfe-Unterricht"bei Claudia.Zwar predige ich schon seit Jahren eine ,,klare Linie",aber-wie wir schon beim Frühstück festgestellt haben-es ist eben doch etwas anderes,wenn ein Trainer und nicht die beste Freundin die,, Ansagen"macht.,,Aussenstehenden"wird immer der höhere Stellenwert zugestanden und die Kompetenz der ,,immer Anwesenden"in Frage gestellt. Danke auch von mir ,für Deine klaren Worte.
Liebe Grüsse Babsi

Claudia Wabinski und Babi







Individual Kurs / Fichtner Hof 2-3.08.08

Hallo lieber Uwe,
wir Alf und ich möchten uns herzlich nochmal bedanken für ein so tolles Wochenende.
Es war einfach klasse,Du hast uns viel mitgegeben.
als wir in den Stall zurück kamen sagte jeder "zeig mal ebend was ihr gemacht habt"
Da habe ich die nekkischen übungen die Du mit uns gemacht hast von wegen hüpfen auf einem Bein und aufs Podest mit 1 Bein rauf.....ha ha ganz schnell hatten alle ein Einsehen das es nicht mal ebend ist.
Die ersten Fotos sind da,ich gebe Nicole eine DVD mit und wenn Du Verwendung hast für Fotos...gerne.
Übrigens der sonst so ängstlich Alf ist ganz schön forsch geworden, so nach dem Motto "was machen wir jetzt", mir bleibt also nichts anderes übrig als fleißig zu üben, aber das macht ja auch Laune.
Ich bleibe fleißig am Ball,Fragen entstehen sicher beim Üben, freue mich aber schon auf den kommenden Kurs!!

ganz liebe Grüße Ulli und der große Alf







Fotos von einem echten Erfolg

Hallo Uwe,
zuerst einmal hat mich Regina aber gebeten die anliegenden Fotos zu versenden. Die eine einzige Stunde bei der Vorbesichtigung hat es tatsächlich bewirkt, daß Janske und ich nunmehr endlich entspannt spazieren gehen können. Ich habe echt was bei Dir gelernt und meine Verblüffung war groß. Regina ist total begeistert. Auch auf dem Platz bei der Bodenarbeit machen wir super Fortschritte. Hierfür ganz lieben Dank :-))))

Viele Grüße aus Düsseldorf
Petra Hammes







Zirkuslektionen mit Uwe Jourdain

Also, am 23. September war es soweit.
Ich hatte mich mit Domino (meinem 4-jährigen Classicwallach) zum Kurs "Zirkuslektionen mit Pferden, Leiter: Uwe Jourdain" angemeldet.

Es begann Samstag morgen mit einer zwanglosen Kennenlern-Frühstücksrunde. Nachdem wir uns und unsere vierbeinigen Kandidaten vorgestellt hatten, haben wir erstmal einige Grundlagen zum Thema Zirzensik erörtert. Welche Pferde eignen sich, ab welchem Alter kann man beginnen, auf welche Krankheiten muss man Rücksicht nehmen, usw.

Zur Gesundheit gehört natürlich auch, darauf zu achten, dass man dem Pferd bei den Übungen nicht schadet. Zirkuslektionen sind eine anstrengende Sache, die alle möglichen Muskelgruppen beansprucht, was natürlich ein gutes Training ist, aber genauso viel Vorbereitung und Gewöhnung erfordert wie beim Menschen auch.
Wie anstrengend die Lektionen sein können erfuhren wie am eigenen Leib, in dem wir Übungen wie das Erklimmen des Podests oder das Kompliment selbst ausführten. (Mein Muskelkater in den Oberschenkeln sprach übrigens Bände und wenn Domino auch nur halbsoviel Muskelkater wie ich hatte, hat er auch gelitten... )

Wichtig also ist die Vorbereitung auf die Übungen. dazu gehört auch das lockern der Muskeln und warm machen. Dazu zeigte uns Uwe einige Dehnübungen, die Kopf, Hals und Rückenmuskulatur stimulieren und lösen.

Ausserdem gab es noch eine kleine Lektion in Horsemanship. Denn Zirkuslektionen beeinflussen auch das Selbstbewusstsein und Dominanzverhalten der Pferde. Während man bei Übungen die in die Tiefe gehen, also nah am Boden gearbeitet werden, Vertrauen und Rangdisziplin abverlangt, fördern Arbeiten wie spanischer Schritt und Podestarbeiten das Selbstvertrauen des Pferdes, was bei dominanten Pferden durchaus ins Negative umschlagen kann, wenn diese meinen in ihrer erhöhten Position jetzt mal den Chef raushängen zu lassen.

Alles in allem sind Zirkuslektionen durchaus eine anspruchsvolle Arbeit die Sachkenntnis und Pferdeverstand erfodert. Apropos Sachkenntnis...
Um den Unterricht aufzulockern und die grade "inaktiven" Teilnehmer mit einzubeziehen wurden auch immer mal wieder Fragen zu Anatomie oder Ethologie des Pferdes gestellt was durchaus für Auflockerung sorgte.
Auch die Erfahrenen unter uns, stockten das ein oder andere Mal bei der Beantwortung der Fragen und die Erkenntnis, gelegentlich doch mal wieder das theoretische Wissen aufzufrischen über kam so manchen von uns.

Am Nachmittag des ersten Tages ging es dann also an die einzelnen Übungen. Zunächst wurde das Plié vorgestellt. Dabei beugt das Pferd seinen Kopf zwischen den Vorderbeinen durch zum Boden.
Bei dieser Übung sollte man wissen, das die Dehnung am Anfang sehr begrenzt sein kann , da die Muskulatur diese Streckung nicht von jetzt auf gleich erbringen kann, sondern auch trainiert werden muss. Also kann es durchaus einige Einheiten brauchen bis die optimale Streckung erreicht ist.
Übrigens ist das Plié eine tolles Rückentraining, da im Idealfall die gesamte Oberlinie gewölbt wird.

Domino hat das Plié nicht so recht begriffen, da er auf dem Weg nach unten ständig den Kontakt zum Leckerli verloren hat (für ein Pony eigentlich ein erbärmliches Zeugnis...).

Eine weitere Übung war das "Tanzen", dabei lehrt man das Pferd auf einen Impuls sich selbst im Kreis zu drehen. Erreicht wird das durch eine Kombination aus Zug und Druck, mit Seil das um den Körper gelegt wird und dem Pferd hilft den Weg in die gewünchte Drehung zu finden. Nach der einfachen Drehung kam noch die dreifache Drehung.

Das ging schon nach einigen Anläufen ziemlich gut, obwohl Domino meist in der dreifachen Drehung irgendwann beschloss gradeaus statt im Kreis weiterzugehen...

Achja, und dann gabs ja noch die Übung "unsichtbarer Zügel" Ziel war es eigentlich das Pferd durch Handzeichen seitwärts an der Bande entlang zu bewegen. Mit diese Übung hatten einige Teilnehmer so ihre Schwierigkeiten, da die Pferde nicht gewillt waren überhaupt seitwärts an der Bande zu laufen. Die Schwierigkeit lag meist auf der schlechter gymnastizierten Seite eine entsprechende Biegung mit Seitwärtsbewegung zu erreichen.

Das war der Moment wo ich mit Domino einen kleinen Disput hatte. In die eine Richtung lief er brav wie ein Lämmchen seitwärts an der Bande entlang und in die andere Richtung war er praktisch nicht von der Stelle zu bewegen.
Leider weigerte er sich strickt diese Übung auszuführen und das führte dazu das wir etwas "härter" durchgreifen musste und Domino den Klaps mit der Gerte höchst unamüsiert als Provokation auffasste jegliche Kooperation vorrübergehend abzubrechen. Ich hab eine Weile gebraucht bis er nicht mehr herumsprang, sobald ich mit der Gerte drohte und nach 20 Minuten Disput ging auch er dann endlich in beide Richtungen an der Bande entlang - natürlich jetzt auch ohne Gerteneinsatz!
Ponys lehren Demut...

Damit war der erste Tag auch eigentlich schon zu Ende. Ich war ehrlich gesagt fix und alle vom vielen zuhören, konzentrieren und arbeiten.

Der nächste Tag begann dann mit Wiederholungsübungen vom Vortag. Dehnen, Aufwärmen, Seitengänge, Plie und Tanzen.

Dann ging es an den gefragten Spanischen Schritt. Dazu muss das Pferd erstmal lernen auf Kommando die Beine zu heben. Pferde die dies überhaupt nicht kannten wurden mit der Fusslonge angelernt. Die Fusslonge hat den Vorteil aus etwas Distanz zu arbeiten und ausserhalb des Gefahren- radius zu sein, wenn das Pferd dochmal heftig auf die ungewohnten Bewegungen reagiert.

Domino beherrschte zwar das Beinheben auf Kommando, nicht aber den richtigen Punkt, der sich auf Höhe des Ellbogen Gelenks befindet. Erstaunlicherweise hatte Domino bereits nach fünf Minuten den Triggerpunkt für Bein heben vom Fesselgelenk zum Ellbogengelenk verlagert Das einzige was nicht so klappte was das heben des richtigen Beins...er hob einfach EIN Bein, egal wo ich antippte.

Um einen Rhytmus zu finden, damit der Spanische Schritt auch in der Bewegung erfolgen kann wurden wir aufgefordert im Gleichschritt mit den Pferden zu gehen um ein Timing für den richtigen Moment des Abfussens zu bekommen, in dem man das Kommando für den span. Schritt gibt.
Eine echte Herausfoderung im Ponytrippelschritt zu gehen.

Am Nachmittag des zweiten Tages widmeten wir uns dem Podest.
Vorneweg eine wichtige Sache, bei der Podestarbeit in welcher Form auch immer, die Pferdebeine (vorn und hinten) mit Gamaschen schützen! Allszuschnell können Verletzungen entstehen, wenn das Pferd ans Podest stösst oder abrutscht.
Die Podestarbeit besteht im wesentlichen aus der Tatsache dass das Pferd mit zwei oder gar mit vier Beinen auf einem erhöhten Sockel steht. Ansonsten können auf dem Podest alle Übungen die auch am Boden einstudiert werden abrufen. Span. Schritt, Plié, Seitengänge (mit den Vorderbeinen auf dem Podest) usw.

Domino liebte zwar das Podest, nicht aber die leicht Oversized Gamaschen, die wir improvisiert angelegt hatten. Die ersten paar Minuten lief er durch die Halle als hätter er einen Kaugummi an den Hinterhufen kleben. Sehr zum Amüsement der anderen Teilnehmer und Zuschauer.
Dann aber erklomm er das Podest ohne zu Zögern und nach ein paar Minuten stand er auch schon ganz darauf. Das ist absolut sein Ding wie es aussieht.

Als letzte und schwerste Übung haben wir uns dann noch dem Komliment zugewandt. Uwe empfiehlt die Methode mit der Beinlonge, die allerdings nur zu Zweit ausgeführt werden kann, wenn einer sich den Kommandos uns der Belohnung widmet und der ander eim richtigen Moment das Pferd unterstützt das Bein anzuwinkeln und zu Boden zu gehen. Wichtig ist dabei vorallem die Anwendung von Zügelhilfen, wenn man später diese Lektion auch vom Sattel aus abrufen möchte.
Aus dem Kompliment kann man dann später noch das Knien ableiten. Aber das heben wir uns dann für den nächsten Kurs auf.

Fazit: Zirkuslektionen machen Spass, sind aber keineswegs etwas was man mal so zum Spass ausprobieren sollte. Es gibt einen Haufen Dinge zu beachten damit man Gesundheit und Sicherheit von Pferd und Reiter nicht gefährdet und viele Tipps und Kniffe die in einem Handbuch nicht zur Geltung kommen. wer sich ernsthaft mit Zikruslektionen beschäftigen möchte ist gut beraten mal so einen Kurs mitzumachen und sei es auch nur als Zuschauer.
Es ist gut investiertes Geld.
Domino fand übrigens den Hallensand unwiederstehlich und hat sich etwa ein dutzend Mal vor versammelter Mannschaft hingeschmissen und genüsslich gewälzt.

Uwe Jourdain als Kursleiter ist sehr zu empfehlen. Er ist sachlich, kompetent und geduldig. Er erklärt sinnig und liefert auch das passende Hintergundwissen dazu.
Der Unterricht macht Spass und die Zeit vergeht wie im Fluge.
Danke Uwe!

Katharina Dickel
www.lisart.de









Wanderreitabzeichen I vom 25. Juni bis 29. Juni 2007

Hallo Uwe !
Meine WRA-Woche empfand ich als sehr kurzweilig, beinahe zu sehr! Das Ausreiten mit Dir war Erlebnis pur, mein Pferdchen bewies sich dabei als super rittig und blieb schön bei mir ;-) Spätestens zum Prüfungsritt konnte/musste ich das Vorreiten/Hinterherreiten wieder anwenden ;-).
Und bei der Theoriearbeit, war Deine lockere Art eine angenehme Abwechslung. Deine Fangfragen waren anfangs etwas fies. Jetzt kann ich sagen, dass es gut war, so wußte ich wo ich noch nicht gefestigt war ! Aber, darauf falle ich nicht mehr rein ;-))) Gelernt ist gelernt ! Uwe, Du hast Deine Aufgabe als "Teacher" gut gemacht !! Das wollte ich Dir auf jeden Fall noch mal ausdrücklich gesagt haben !!
Ich habe in der kurzen Zeit VIEL gelernt. Kartenlesen macht einfach nur Spaß und alles was ich jetzt übers WRA weiß, hattest Du uns vermittelt...!
Peggy und ich nehmen uns das WRA II auch noch vor ;-))) !!
Also, man sieht sich ;-)

Lieben Gruß vom Niederrhein,
Andrea & Dorn.









02.12.06 - 03.12.06 Reiterhof Spreeidyll/ Berlin

Hallo,

ich wollte Dir nur noch mal Mitteilen das es ein sehr schönes Wochenende war was wir unter Deiner Leitung verbringen durften. Es hat mir und allen anderen sehr gut gefallen. Solltest Du mal wieder in Berlin sein und etwas Zeit haben kannst Du Dich gerne bei mir melden damit ich dann eine private Zooführung mit Dir machen kann. Währe Bestimmt auch für Dich Interessant.
Mit gesendet habe ich Dir noch ein paar Bilder von meinen Wildpferden. Wenn Du möchtest kannst Du sie auch gerne auf Deiner Homepage verwenden, als Beweis das man auch mit Wildpferden kleine Zirkuslektionen einüben kann.

Viele Grüsse wünscht Dir --- BERND ---
Bernd Dorn/ Berliner Zoo









21.10 - 22.10.06 Gestüt Rütimann CH.

Lieber Uwe,
vielen herzlichen Dank für dieses supergeniale Wochenende. Ich bin ganz traurig, dass es schon vorbei ist .
Soviel gelernt in 2 Tagen habe ich schon lange nicht mehr (wenn überhaupt schon einmal).
Ich meldete mich erst sehr spät (eine Woche davor) für den Kurs an, bekam den letzten Platz und freute mich ganz gewaltig darauf. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil!

Am Kompliment habe ich mit meinem Isi Tigull ja schon ein Weilchen herumgebastelt, aber erst jetzt weiss ich, wie ich ihn dazu bringen könnte, länger auf dem Boden zu bleiben (mit Fusslonge… mit dieser zu arbeiten hätte ich mich vor dem Kurs niemals getraut), wenn es dann auch wirklich klappt (aber ich werde üben!). Gelesen habe ich schon einiges darüber, aber eben: bei der Praxis, und dann noch mit einem solchen Lehrer, lernt man viel mehr und macht es unter deiner Aufsicht dann auch nicht falsch.

Ich finde dich als Kursleiter ganz toll! Du bist freundlich, geduldig, lustig, kannst gut erklären und vorzeigen, beantwortest die vielen Fragen geduldig und ausführlich und bist zu den Pferden sanft und lieb und dass bei dir jedes Pferd, ob gross oder klein, ob Stute oder Wallach, einfach "Maus" heisst, brachte mich immer wieder zum grinsen...
Die Gymnastik-Übungen für die Pferde und auch die Pferdesprache-Bestandteile, die du uns beigebracht hast, finde ich sehr hilfreich.

Meine Motivation zum üben ist sehr gross, aber Tigull bekommt jetzt erst mal ein paar Tage "Zirkuslektionen-Pause".
Es ist wirklich schade, dass wir keinen gescheiten, weichen Platz für Übungen wie Kompliment haben :-( aber Seitengänge (ja Uwe, ich werde daran ganz viel üben, versprochen ), Plié, Tanzen, Gymnastik, Podest (wenn ich mir eines basteln kann… was ich eigentlich vorhabe), "Kick", usw. kann ich ja auch sonst üben.

Ich hoffe, dass mein kleiner Knuddel irgendwann etwas Freude daran zeigt und besser mitarbeitet (wäre so schön und würde mich riesig freuen). Besonders für den Winter, wenn es schon um 17 Uhr dunkel ist, brauche ich noch etwas anderes ausser reiten (wozu ich im dunkeln am Abend, und manchmal auch noch allein, nicht immer Lust habe).
Sehr lustig und "aufleuchtend" waren auch die Übungen, bei denen wir Menschen das Pferd spielten, z.B. am Podest, beim Beine kreuzen und vor allem die Kompliment-Vertrauensübung (danke, dass du mich gefangen hast ).

Das Plaudern mit dir und allen Kursteilnehmer in den Pausen über dies und jenes war interessant.
Wenn ich es irgendwie schaffe (und das werde ich hoffentlich, ich mach jetzt auch mal so einen Dickschädel wie Tigull ;-)) möchte ich uuuunbedingt nächstes Jahr wieder einen Kurs bei dir besuchen. Wenn nötig halt auch etwas weiter weg, obwohl wir Schweizer ja ein sehr "fahrfaules" Volk sind, wie du so schön sagtest!
Herzlichen Dank, Uwe! Und hoffentlich bis bald…

Corinne mit Tigull









Zirkuslektionenkurs bei Uwe Jourdain am 07. und 08.10.06 (Freizeitreiter Niederrhein)

*Lechz* - darauf habe ich doch schon seit dem 28./29.05.2005 sehnsüchtig gewartet: Spielkram mit meinem Pony…
Als der neue Termin feststand, habe ich uns sofort angemeldet. Als Voraussetzung für die Teilnahme wurde das Kompliment auf beiden Seiten gefordert… Uups, das konnte mein Pony noch nicht wirklich sicher, er brauchte doch immer Unterstützung von der Fußlonge oder der Hand. Das Podest war kein Problem, er steht gerne mit den Vorderbeinen drauf und guckt stolz in die Runde. Ansonsten, was hatten wir noch alles im ersten Kurs gemacht?

Ach ja, außer der Aufwärm-Gymnastizierung noch Seitengänge (*schielrüberzuSimone*), Tanzen (schmählich im letzten Jahr vernachlässigt), Podestarbeit (fleißig geübt), Kompliment (wir üben noch immer), Knien (angefangen, wollte damit nur mit Hilfe weitermachen), Plié (klappt gut, wenn Pferd die Beine breit macht) und den Spanischen Schritt (klappt so einigermaßen).
Und nun war das betreffende Wochenende da. Kurz vorher geisterte noch die Schreckmail herum, dass Uwe für den ersten Tag einen Vertreter schicken wollte. Wenn der aber glaubte, dass wir uns mit einem anderen Typen abspeisen lassen würden, dann hatte er sich aber geschnitten *breitgrins*.

Auf jeden Fall konnte er sich unserem vereinten Charme (bzw. Simones Mail) dann doch nicht entziehen und kam höchstpersönlich zum Veranstaltungsort, zum Stall Buffen (an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme!!).
- By the way: beim nächsten Mal kann er natürlich seinen Mitarbeiter gerne mitbringen, falls der das unsrige Chaos ertragen kann Wir lernen immer gerne neue und nette Leute kennen -

Nun gut, genug der Vorplänkelei. Wie schon gesagt, endlich war das besagte langersehnte Wochenende gekommen. Das übliche: zum Stall, Hänger an Auto, Zubehör ins Auto, Pferd in Hänger, ab auf Piste zum Veranstaltungsort. Pünktlich angekommen um 9:30, Paddock aufgebaut, Pferd in Paddock, mit Heu und Wasser versorgt, ab zur Halle.

Schon kurz nach meiner Ankunft sah ich dann einige bekannte Gesichter mit ihren Pferden eintrudeln. Insgesamt waren wir 8 2-beinige und 9 4-beinige Teilnehmer (und nur ganz wenige Zuschauer).
Pia / Guinness, Melanie / Don Pedro, Ingrid / Sunny Chivas, Brigitte / Rahja,
Katja / Gwenda + Marko, Simone / Nygard, Susanne / Wonder, Kerstin / Rhamant

Endlich, dann ging es los: Zuerst die übliche Vorstellerei. Die vom letzten Jahr und wenige Neulinge erzählten, was sie so erwarten und wie weit sie mit der Arbeit gekommen waren (siehe oben). Simone war der Begriff „Seitengänge“ im Zusammenhang mit dem Zirkuslektionenkurs total entgangen *breitgrins*. Dann teilten wir uns in Zweiergruppen ein und legten los.

Der erste Vormittag verlief damit, dass Uwe sich ein Bild von unserer Arbeit machte: Wer was mit wem und wer nicht und wenn nicht warum nicht – wie auch immer.

Dann war die Mittagszeit gekommen und damit die Mittagspause – es gab bestelltes Essen vom Chinesen (die crosse Ente war echt lecker!).
Nach dem Essen klagten gewisse Leute über einen vollen Magen, daraus ergab sich dann kurzfristig eine geänderte Reihenfolge der Gruppen . Wir sind ja locker und flexibel!

Nachmittags wurde dann auf den bestehenden Fähigkeiten aufgebaut und entsprechend weitergearbeitet. Es waren einige Unterschiede in der Art der Vorausbildung zu sehen, interessant, wie dann weitergearbeitet wurde. Pferd und Besitzer und Trainer gingen zwar nicht immer ganz konfus, äh, konform, aber insgesamt klappte alles wieder bestens.
Zum Fotografieren der Beweisphotos trudelten Sepia und Thomas ein.
So gegen 17:00 war der erste Tag schon am Ende – uups, ging das wieder schnell vorbei…

(Für mich war noch lange nicht Schluß, erst Pferd zum Stall bringen, dann Tochter abholen, Tochter auf Ponyhof ins Sauerland fahren, dann wieder nach Hause fahren, und dann war schon fast wieder Zeit aufzustehen, um das Spiel „ZumStallPferdinHängerFahrtzumKurs“ zu spielen.)

Am nächsten Morgen fingen wir wieder um 10:00 Uhr an. Alle Teilnehmer trafen wieder mehr oder weniger müde guckend ein. Keiner hatte gekniffen. (Außer unsere Fotografen, die hatten gesumpft und kamen erst nachmittags...)
Dann ging es in höhere Aufgaben, die gestern angetesteten Lektionen wurden vertieft und weiter geübt (mein Pony kann jetzt Kompliment unter der Reiterin – zwar mit Fußlonge, aber immerhin!).
Absolut genial fand ich Melanie mit Don Pedro: Ruhig und gelassen (und gemächlich) absolvierte Pedro die von Melanie geforderten Übungen. Einfach klassse! Auch das Knien klappte in diesem Kurs diesmal (im ersten Kurs war das nicht ganz so einfach mit ihm, na ja, er ist halt groß).
Der knuffige Nygard war übereifrig damit beschäftigt, sich jede Karotte schnellstmöglich in den Magen zu schlagen, dass er die eigentlichen Übungen nicht immer so ganz realisierte. Da hatte Uwe ganz schön zu tun…
Rhamant veräppelte mich beim freien Tanzen in der Ecke, er blieb dann immer bei den Leuten an der Bande stehen, dort lagen außerdem noch sehr günstig immer die Karotten herum, beim Kopf-über-die-Bande-strecken konnte Pferd ja auch den Tisch mit den Knabbereien erreichen…
Schnell ging die Zeit bis mittags wieder vorbei, es wurde beim Italiener das Essen bestellt, das supertolle Sonnenwetter nutzten wir zum draußen essen.

Dann kam der letzte Durchgang – und damit auch unsere Fotografen *freu* (Vielen Dank für die schönen Photos, Sepia & Thomas.)
Hier wurde nochmals alles Wichtige wiederholt und die weiteren Arbeiten besprochen – damit wir genug für das nächste Jahr zu tun haben.

Was haben wir nun genau geübt:Seitengänge an der Hand mit möglichst wenig Einwirkung auf das Pferd (nur durch Handzeichen) Tanzen (Wegschicken des Pferdes mit Handzeichen, Pferd macht Volte und kommt zurück) Plié Kompliment Knien Podestarbeit Hinlegen (klappte leider nur einmal bei Nygard) (Natürlich je nach Fähigkeiten von Pferd und Führerin).Die Abschlussbesprechung mit Uwe und der Überreichung der Urkunden fand dann als letztes statt.

FAZIT:
Ich fand, dass es alle Teilnehmerinnen und Pferde und der Kursleiter sehr gut gemacht haben und:Es machte Spaß, den Pferden mit ihren Besitzerinnen und den Übungen zuzugucken! Es machte höllschen Spaß, mit meinem Pferdchen neue Lektionen anzugehen. Es war toll, wie Uwe den Kurs durchgeführt hat und auf die einzelnen Probleme/Teilnehmer/Pferde eingegangen ist. Es war klasse, wieder nette Leute zum Kurs zu treffen. Es war amüsant, so manchen Diskussionen zu lauschen (Danke an Simone und Uwe *breitgrins*). Es ist Tatsache, dass ich mich sofort wieder zum nächsten Kurs angemeldet habe – wenn auch nur provisorisch, weil noch keine offiziellen Anmeldeformulare vorhanden waren. Es war hervorragend, wie Simone wieder alles gemanagt hat.UndEs ist schön, sich wieder auf den nächsten Kurs zu freuen.Gute Vorsätze für die nächste Zeit:die kurzerhand gegründete IG Zirkus AG zu unterstützen viele Sachen zu üben sich häufiger mit Leuten zum Üben treffen (aber ich sage Euch, viele Leute unter einen Hut bzw. an einen Termin zu kriegen ist echt nicht einfach! *stöhnächzjammerklag*)

Kerha (Kerstin Wittig mit Rhamant)









Zirkuskurs I 16 - 17.4.2006 Reichenberg/ Berlin

Reichenberg liegt noch in Deutschland! Wenn gleich es wirklich nicht mehr weit ist bis nach Polen. Hier fand am Osterwochenende der einzige diesjährige Kurs von Uwe Jourdain im PLZ-Bereich 1 statt und wir waren dabei!

Uwe kam in der Nacht erst von einem Kurs in Holland und da sein Navigationsgerät ob der brandenburgischen Straßenverhältnisse etwas irritiert war, war er auch noch ein wenig zu spät. Also begannen wir um halb 11 mit einer Theoriestunde einschließlich der Vorstellungsrunde. Wir, das waren 8 Teilnehmer mit Pferd und einige Zuschauer. Jeder hatte bereits ein bisschen ZL mit seinem Tier ausprobiert (zumeist das Kompliment), aber niemand war „Profi“.
Nachdem die Voraussetzungen geklärt waren und Uwe den Kursverlauf erläutert hatte, begannen wir mit einigen Basisübungen in horsemanship (ein Wort, das ich gar nicht gern verwende, aber mir fällt kein besseres ein). Also Führen, Stehenbleiben, Rückwärtsschicken. Für mich und Dynamit fiel das Ergebnis wie erwartet aus: eigentlich keine Probleme, aber der Dicke versucht doch gerne, seine Freiheiten etwas auszubauen, indem er z.B. nicht sofort stehen bleibt, sondern erst einen Schritt später (wobei er nie an mir vorbeiläuft).
Dann kamen einige Gymnastizierungs- und Aufwärmübungen fürs Pferd. Vor allem eine gefiel mir besonders gut: hinten greift man den Schweif, vorne nimmt man das Pferd am Führstrick und dann geht’s auf einer Volte bzw. Zirkel vorwärts. So wird das Pferd gebogen und gestretcht.
Nach der Mittagspause ging es weiter mit ersten ZL-Übungen: Plié, „Tanzen“ und Seitengänge im Schritt an der Hand. Dazu teilte uns Uwe in vier Gruppen á zwei Reiter/Pferde ein, mit denen er je eine halbe Stunde arbeitete. Ich fand die Seitengänge besonders hilfreich (als bekennender SG-Junkie), da mir die von Uwe vermittelte Variante ermöglicht, auch Konter-SH, Renvers und Travers vom Boden aus zu üben (gerade beim Travers fand ich bis dato schwierig, dass mir der „Drehpunkt“ verloren ging, wenn ich außen stand bzw. die Biegung, wenn ich innen war.)
Der Abend endete mit Osterfeuer und Grillen, wobei Uwe gut durchhielt angesichts der Tatsache, dass er ja nur wenig geschlafen hatte.

Am nächsten Morgen ging es um 9 Uhr weiter, zunächst mit der Wiederholung des am Vortag gelernten als Aufwärmung. Dann Podestarbeit und einen Einblick in die Anfänge des spanischen Schritts. Hier kam dann auch bei fast allen Pferden die Fußlonge zum Einsatz, wobei entgegen meinem Vorurteil diesem „Instrument“ gegenüber Uwe einen sehr sanften und klaren Einsatz der FL vertrat und vorführte. Diese Vormittagseinheit fiel länger aus als vorgesehen. Nach einer Mittagspause kam dann die Selbsterfahrung als Hinführung zur Arbeit am Kompliment – sehr lustig die Nach-hinten-fall-Übung! Auch das Hüpfen auf einem Bein und dabei in die Hocke gehen führte zu Begeisterung .

Das Kompliment selber hatten wir alle schon mit unseren Pferden angefangen und bei allen war es aus Uwe´s Sicht verbesserungsfähig. Mein Dicker z.B. tritt mit der HH nicht weit genug nach hinten raus, positiv gesagt: er steht sehr mit der HH unterm Schwerpunkt, und damit hat er nicht genug Platz, um sein Vorderbein abzulegen. Da ich aber sonst damit beschäftigt war, ihn mit der Leckerli-Methode runterzufüttern, konnte ich das nie sehen, sondern habe mich nur gefragt, was hier falsch läuft. Und natürlich hatte ich die Zügelhilfen nicht eingearbeitet (weswegen Dy immer, wenn man ihm eine Möhre zwischen die Beine hält, das innere Bein anwinkelt – macht das Plié etwas schwierig!)
Gegen 17 Uhr war dann Schluss. Uwe führte mit uns Teilnehmern eine Abschlussbesprechung durch, bevor er die Zertifikate verteilte, wobei mir sehr gut gefiel, dass er die Portion Kritik an jedem Reiter sehr gut und fein dosierte je nach Verträglichkeit. Auch das Positive kam nicht zu kurz. Ich denke, dass hier (fast) jeder rausging mit der Gewissheit, eine Menge Anregungen gekriegt zu haben, aber auch eine gute Anleitung zur weiteren (selbstständigen) Arbeit.

Ich war hochzufrieden und werde ganz bestimmt im nächsten Jahr wieder nach Reichenberg fahren. Das auch, weil mir die sehr nette und familiäre Atmosphäre dieses Kurses sehr gut gefallen hat – vielen Dank an Susanne Braun, die alles super organisiert hat! Und an Torsten, der ihr unermüdlich geholfen hat, sowie an Susanne fürs Kochen!
Und natürlich an Uwe Jourdain!

LG André









Ein außergewöhnliches Konfirmationsgeschenk(Zirkuslektionen I 11 -12 März.2006 ) in Rossbach

Zu meiner Konfirmation habe ich etwas ganz besonderes bekommen, zwar auch Geld wie alle anderen, aber ich habe von Vera der Besitzerin meines Pflegeponys Hanna den Kurs geschenkt bekommen. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, weil ich mich auch schon vorher für Zirkuslektionen interessiert habe. Ich war total gespannt was mich erwarten würde! In diesen Kurs habe ich sehr viel gelernt, nicht nur über Zirkuslektionen gelernt sondern auch generell über Pferde (Ponys)!
Ich finde dieser Kurs war genau das richtige für uns, um mit den Zirkuslektionen anzufangen. Ich fand es auch toll, dass man alles fragen konnte und dann auch alles genau erklärt bekommen hat. Es hat total viel Spaß gemacht, auch wenn es ziemlich kalt war! ;) ich denke den Pferden hat es genau so viel Spaß gemacht. Ich würde jeder zeit wieder an einem Kurs teilnehmen, sofern ich einen Sponsor finde ;) … ich bin ja erst 14.
Noch mal vielen Dank für dieses tolle und aufregende Wochenende!

Liebe Grüße Lilith









Zirkuslektionen Hofgut Seemühle 11./12. März 2006 in „sibirisch“ Rosbach

Hofgut Seemühle ist ein idyllisch gelegener Hof in absoluter Alleinlage. Etwa die Hälfte der Kursteilnehmer kamen mit Ihren Pferden von auswärts, die andere Hälfte von der Seemühle. Ungefähr genauso war das Verhältnis zwischen „Anfängern“ und „Fortgeschrittenen“. Also ein gemischter Kurs, was Uwe eigentlich nicht so gerne hat.
Ich empfand es nicht als störend.

Lauter nette, herzliche Leute und Pferde haben uns dort willkommen geheißen. Unser Pferd, ein gestandener 13-jähriger Lusitano-Hengst, fühlte sich dort auch gleich pudelwohl, hatte dann am zweiten Tag allerdings ein Problem mit seinem
Hormonspiegel, denn die entzückende, weiblich gerundete Norwegerstute „Dunja“ hatte ihm den Kopf verdreht.

Leider besitzt die Seemühle keine Halle, sodass es schon ein Pokerspiel war, den Kurs um diese Jahreszeit abzuhalten. Aber man war optimistisch und es gibt dort ein Roundpen, das das ganze Jahr über zu benutzen ist und einen tollen Reitplatz.

Das Wetter spielte aber leider überhaupt nicht mit und ich muss sagen, dass die lausige Kälte ( - 5 Grad) und das komplette Spektrum an winterlichem Schietwetter einem schon eine ganze Menge Humor abverlangten.
Als es gar zu schlimm wurde, konnten wir zum Glück für einige Übungen in die Scheune ausweichen. Für die, die auf Ihren Einsatz warteten (wir waren in 2er-Gruppen eingeteilt) war es dann zeitweise auch nicht mehr sehr spaßig.

Für mich war es der zweite Kurs bei Uwe.

Am ersten Kurs hatte ich ohne Pferd teilgenommen, was ich allen interessierten Menschen durchaus empfehlen kann. Man kann überall zugucken und Hand anlegen und bekommt einfach mehr mit schon durch die häufigen Wiederholungen-
als wenn man, wie ich diesmal, einen verliebten Hengst handlen muss.

Los geht es immer mit Theorie. So ein bisschen Anatomie und Grundsätzliches über Sinn und Zweck der Zirkuslektionen und obwohl ich noch nicht unter Altersdemenz leide, habe ich es mir auch gerne zum zweiten Mal angehört. Ein paar

Filmbeiträge auf Video zur Information und Motivation. Hier merkte man dann den größten Unterschied zwischen den

„Anfängern“, die Uwe voller Bewunderung ansahen, vielleicht auch schon davon träumten, wie ihr eigenes Pferd all diese Kunststücke macht und den etwas abgeklärteren „Fortgeschrittenen“.
Wobei diese Bezeichnung „Fortgeschrittener“ absolut nicht ernst zu nehmen ist. Es kommt immer darauf an, was man mit dem vermittelten Wissen anfängt. Wenn man aus welchem Grund auch immer, nach dem Kurs nicht weiterübt, sollte man lieber einen zweiten Anfängerkurs besuchen, da die Übungen aufeinander aufbauen. Unser Pferd kann zwar ein paar Tritte spanischen Schritt aber Uwe konnte mir eine
andere „Technik“ zeigen, mit der ich viel besser zurechtkomme.

Dann kann er hervorragend steigen (der Hengst, nicht Uwe!!), was natürlich nicht unbedenklich ist. Woran wir aber noch nie gearbeitet hatten, ist z.B. „Tanzen“ oder Liegen. „Kompliment“ konnte er auch nicht so richtig, also zählte ich uns auch zu
den „ Anfängern“.

Aber egal wie, Uwe geht individuell auf jeden Teilnehmer mit beneidenswerter Geduld ein und erklärt auch gerne etwas zweimal. Man hat auch immer die Gelegenheit nachzuhaken oder auch nach dem Kurs telefonisch oder per E-mail Fragen zu stellen.

Bevor ich Uwe kennen gelernt habe, dachte ich, Zirkuslektionen seien nur etwas für junge, gesunde Pferde. Inzwischen bin ich von der Idee ganz begeistert, hier eine sinnvolle Beschäftigung auch für Pferde-Senioren oder für Pferde, die vorübergehend oder für immer aus Krankheitsgründen nicht mehr geritten werden können, gefunden zu haben.

Für uns war es jedenfalls nicht der letzte Kurs bei Uwe.

Liebe Grüße
Christina









Kurs mit Uwe Jourdain am 22./ 23. Oktober in Allschwil

Als ich am Morgen vom 22.Oktober aufstand war ich ganz schön nervös. Mein erster Kurs mit Wonder an den ich ganz alleine gehe.Ich hatte so viele Sachen im Kopf: wie benimmt sich Wonder, wie sind die Leute , begreife ich die Lektionen oder stelle ich mich total doof an.
Mit solchen Gefühlen fuhr ich in den Stall und die Rebers brachten mich und Wonder dann nach Allschwil( da ich immer noch nicht Hänger fahren kann ).
Das Ausladen ging sehr gut und ein paar Minuten später bezog Wonder seine neue Unterkunft für zwei Tage.
Meine Nervosität stieg als ich Uwe mit Parwin zusammen den Hof betreten sah. Langsam kamen auch alle anderen Teilnehmer.
Wir versammelten uns in der Reiterstube zur Begrüssung und Theorie.
Nach ein paar freundlichen Worten von Uwe ging es mir bald ein bisschen besser. Wie stellten uns gegenseitig vor und erzählten was wir bis jetzt so mit unseren Pferden gemacht haben und was unsere Ziele sind. Von den Erfahrungen mit der Zirzensik waren wir fast alle Anfänger, nur Manuela arbeitete mit ihrem Pferd schon lange in diese Richtung.
Danach erklärte Uwe , wie er sich die 2 Tage vorstellt und wir durften noch einen Film ankucken , der ein paar Sachen gleich mit Bilder untermauerte.

Wir waren alle schon total gespannt wie der praktische Teil aussieht und bald hiess es : o.k, lasst uns in die Halle gehen und die Pferde einwärmen.
Da war die Nervosität wieder da- wie gibt sich Wonder. Ich hatte ihn während der ganzen Theorie rufen gehört und war schon gespannt wie er sich dann mit all den fremden Pferden in der Halle benimmt. Zu meinem grossen Erstaunen benahm er sich ganz normal und wir konnten den Worten von Uwe lauschen.
Bevor wir mit den Uebungen anfingen, lernten wir auf was wir achten sollten und Uwe zeigte uns ein paar Dehnübungen. Dann mussten wir ne kleine Uebung machen, welche zeigt, wie die Rangordnung geklärt ist zwischen dem Pferd und dem Besitzer( Naja, ganz so klar war sie bei uns nicht…).
Die Zeit flog nur so dahin und schon mussten wir für das Mittagessen unterbrechen.

Am Nachmittag waren wir in 2er Gruppen eingeteilt, damit Uwe sich auch mehr Zeit für den Einzelnen nehmen konnten. Wir fingen mit dem ’Plié’ an und lernten mit unseren Pferden zu tanzen. Wonder fand das Ganze echt toll und machte super mit ( na ja für Gutis macht er halt fast alles ;o)
Ich fand das ganze in 2er Gruppen zu machen toll, so hatte ich auch immer Unterstützung von Uwe in den einzelnen Uebungen - vorallem, wenn ich mich unsicher gefühlt habe..
Einer nach dem anderen kam dran und oft konnte man beim Zuschauen schon viel lernen.

Als ich an diesem Abend nach Hause kam war ich todmüde und voll mit vielen neuen Eindrücken.

Am Sonntag morgen war die erste Gruppe schon um 8.30 am Pferde putzen.
Um neun fing das Einwärmen an ( nach und nach machten wir das selbstständig, so dass wen wir an der Reihe waren unsere Pferde schon warm waren). Eine Kleine Repetition vom Vortag und schon ging es weiter mit neuen Uebungen. Durch den Tag lernten wir noch den spanischen Schritt, Podest steigen, Vorübung für den ‚unsichtbaren Zügel’ und gegen Schluss das Kompliment. Beim Kompliment war ich tierisch nervös, Ich habe das schon paar mal gesehen aber es ist halt schon ein Erlebnis, wenn dein Pferd vor dir so auf ein ’’Knie’’ runter geht und ich habe mich beim ersten Mal recht erschrocken. Das zweite Mal ging aber echt super .
Uwe sagte uns immer wieder, dass wir nicht zu viel auf einmal von unseren Pferden verlangen sollen- weniger ist mehr. Eine Uebung, wenn sie klappt nicht 10 mal wiederholen ( vor lauter Freude) sonder aufhören und zu einem späteren Zeitpunkt wieder machen.

Als der Tag sich dem Ende neigte kamen wir nochmals alle in der Reiterstube zusammen . Wir diskutierten die 2 Tage nochmals kurz und Uwe sagte noch ein paar Worte zu jeden Teilnehmer und zu den jeweiligen Pferden und am Schluss bekamen wir ein Zertifikat.
Danach bereiteten wir uns und die Pferde für den Heimweg vor.
Ich wurde dann von den Rebers wieder abgeholt ( ein mega Service – vielen Dank nochmals ) und Wonder kam nach Hause. Er war etwa gleich müde wie ich, denn er begrüsste seine Stallfreundin nicht mal mit einem Wiehren. Er trotte nur in seine Box und ich bin mir sicher, dass er an diesem Abend so schnell geschlafen hat wie ich.

Ich selbst muss sagen, dass ich in diesem Kurs viel gelernt habe auch über meine Stärken und Schwächen - wie ich meinem Pferd gegenübertrete und was ich dabei noch ändern und beachten sollte. Wonder und mir hat es echt viel Spass gemacht und ich freu mich schon, wenn wir am nächsten Kurs wieder teilnehmen. Bis dahin werden wir fleissig üben !!
Lieber Uwe, vielen Dank für die tollen Tage!
Liebe Grüssli Claudia









Individual Kurs, Friesenhof Steinberg , Soltau 15./16.10.05

Hallo Uwe,
schön war's am letzten Wochenende. Uns dreien - Nina, Cheyenne und mir hat es viel Spaß gemacht. Die Lektionen werden uns nun den Winter über beschäftigen. Deine Art, den Kurs und durch den Kurs zu leiten, habe ich als sehr angenehm empfunden. Klare Ansagen, gute Erklärungen, feedback und Nachfragen, was noch offen bzw unverstanden ist, trugen neben einer angenehmen Atmosphäre zu einem sehr produktiven Wochenende bei.

Beste Grüße Frank Rödel









Kurs Reitanlage Wieblingwerde 08 - 09.10.2005

Eigentlich hatten eine Internet-Bekannte und ich geplant, für den gestrigen Samstag ein kleines Foto-Shooting mit ihrem 15-jährigen Friesenhengst Victor vorzunehmen und zufällig hatte sie für den gleichen Tag jedoch einen Lehrgang für zirzensische Lektionen mit dem mittlerweile sehr bekannten Uwe Jordain in dem Stall organisiert.
Dennoch lud sie mich ein, mit an dem Lehrgang teilzunehmen und Fotos zu machen. Meine Bekannte spezialisiert sich mit einigen anderen Freunden auf Showreiten und war bis vor kurzem auch beim Team Rheingold mit dabei, die u. a. bei der gemeinnützigen Veranstaltung in Drensteinfurt und beim FPZV-Fest in Dillenburg dabei waren.
Victor ist unter dem Sattel schon Showe-erfahren und durch diesen Lehrgang sollten sie und ein paar andere aus dem Stall die Möglichkeit erhalten, einige Basiskenntnisse in der Zirzensik zu erhalten.
Uwe Jordain war früher Distanzreiter und lernte durch verschiedene internationale Ausbilder den Umgang und Methoden für diese Zirkuslektionen, die ihm halfen, seinen mittlerweile 29 Jahre alten Distanzwallach Massai und seine Anglo-Araber-Stute körperlich und geistig fit zu halten, nachdem er Massai aus dem Sport genommen hatte.
Mittlerweile hat er sich darauf spezialisiert und wurde auch durch Berichte z. B. bei „Hund Katze Maus“ und „Terranova“ bekannt.
An dieser Stelle nochmals Dank an Uwe, dass ich dabei zusehen durfte. Es war wirklich super, interessant, lehrreich, lustig, aufschlussreich und sehr schön anzusehen.

Nachdem sich die Teilnehmer in der kleinen Truppe vorgestellt hatten, arbeiteten wir zunächst ein wenig an der Theorie und schauten uns Fernseh-Berichte über seine Arbeit und Ausschnitte aus der Equitana und vom Zirkus Knie an, die ihm seine Inspiration geben.
Neben den Anschaulichen Bildern und Anekdoten aus dem Leben des Uwe Jordain wurden die Teilnehmer auf Herz und Nieren geprüft. Wie viele Halswirbel hat noch mal gleich das Pferd? Wie ist ein Muskel aufgebaut? Fragende Gesichter, verlegene Blicke aber auch Zuversicht und Interesse...

Anschließend ging es mit Pferden, Knotenhalftern, und viel Engagement in die Reithalle.
Begonnen wurde mit ein wenig Dominanztraining, damit sich Uwe ein Bild machen konnte, wer der Boss ist, ob Pferd oder Mensch. Er gab Tips und Hinweise, wie sich der Mensch als Leittier gegenüber seinem Pferd verhalten sollte und gab Hilfestellung, damit sich die Teilnehmer in ihrer Körpersprache und Ausstrahlung bewusster werden. Ab nun heißt es üben, damit die Hottis mehr Respekt lernen, insbesondere, wenn man den einen oder anderen Büffel im Stall stehen hat, der seine Menschen schon herausfordert.
Das ganze wurde unheimlich bedacht gezeigt, denn schließlich steht das Wohl der Menschen und Tiere im Vordergrund und durch die Übungen sollen sowohl die Pferde gymnastiziert werden und die Verbindung zu den Tieren gefestigt werden. Klar, dass die zirzensischen Lektionen – sofern sie denn korrekt und fein ausgeführt sind – schön anzusehen sind, brauche ich an dieser Stelle nicht erwähnen.
Bevor die ersten Übungen vollzogen wurden, zeigte Uwe noch Mittel und Wege, die Pferde schonend und effektiv zu lockern, zu strechen und zu dehnen.

Wie man so schön sagt, führen viele Wege nach Rom und auch Uwe hat hier eine schonende Weise gefunden, diese Übungen sowohl für Pferde als auch für die Menschen schonend und einfühlsam zu lehren.
Für den ersten Tag des Zwei-Tages-Anfängerkurses fingen sie an mit der Übung Tanzen, bei dem das Pferd mit Hilfe des Menschen und eines langen Seils lernen soll, sich auf Komando ein-bis mehrmals – um die eigene Achse zu drehen. Das Seil wird dazu mit einer Schlaufe um die Kruppe des Pferdes gehalten. Der Halter gibt dem Pferd am Kopf einen Impuls und ein Stimmkommando, dass es bewegt, sich in die entgegengesetzte Richtung zu drehen und durch einen sanften Zug an dem Seil wird das Pferd um seine eigene Achse geführt. Unglaublich, wie schnell die Pferde dies begriffen und sichtlich Spaß daran entwickelten. Der eine oder andere schaffte mit Hilfe am Ende bereits drei Drehungen. Schön anzusehen und eine schöne Abwechslung, die den Pferden und Besitzern Abwechslung bietet und eine Bodenarbeit, die man auch im Winter getrost mal üben kann.

Für den Spanischen Schritt nutzt Uwe eine Fusslonge, die es dem Menschen erleichtern soll als Hilfsmittel, den Huf des Pferdes zu heben. Zum einen befindet sich der Mensch dabei icht in der Trittweite des Pferdes, zum anderen erleichtert die Fußlonge die Arbeit, da Uwe unter Anderem auch schon mit Shire Horses und anderen Großpferden gearbeitet hat. Verständlich, dass man sich für dieses Kunststück keinen Bruch heben möchte. Und daher wird eine leicht öffenbare Schlaufe um den Fuß des Pferdes gelegt, sofern dieses keine Abneigung dagegen hat.
Die Pferde werden an der Schulter touchiert (was später die Abforderung der Lektion vom Sattel aus erleichtern soll, da man diesen Punkt vom Sattel aus besser erreichen kann) und erhalten das Stimmkommando, bevor der Pferdefuß mit der Fußlonge angehoben wird. Die Fotschritte, die die Pferde schon innerhalb der Kurzen Trainingszeit machten, waren schon sehr besonders.

Die Übung des Plie wurde ebenfalls begonnen, bei dem das Pferd lernen soll, auf Kommando seinen Kopf zwischen den Vorderbeinen zu strecken, den Rücken nach oben zu wölben und sich dabei schön rund zu machen. Euphorie entwickelte sich, weil einige nicht damit gerechnet hätten, dass das eigene Pferd so gelenkig ist und sich so weit verneigen kann, aber was tut Pferd nicht alles für Leckerchen? Dabei wird das Pferd durch ein Leckerli motiviert, der Hand des Menschen zu folgen, durch die Touchierung eines Punktes (in dem Fall an der Brust des Pferdes) wird das Pferd motiviert, den Kopf zu neigen, und das Leckerchen zwischen den Beinen nach hinten geführt und schwubb – schon hingen die Pferde mit der Nase im Sand. Fein, was haben sie sich gefreut.

Natürlich wurden die Pferde an diesem ersten Tag nicht überfordert, denn wenn die Arbeit auch nicht körperlich anstrengend ist, so werden die Tiere doch im Kopf gefordert.
So ließen wir den Nachmittag mit gemeinsamen Gesprächen über die Pferde-Menschen-Welt ausklingen, während die die Pferde im Stall und auf der Weide ausruhten.

Heute am zweiten Kurstag bauen die Kursteilnehmer auf die gestrigen Übungen auf, aber leider kann ich dort heute nicht dabei sein.
Ich bin jedoch sehr gespannt auf die Erzählungen und die Fotos. Und wer weiß, vielleicht schafft es der eine oder andere auf das Podest oder in das Kompliment.

Der Kurs war auf jeden Fall sehr erfolgreich und ein großer Spaß für alle Beteiligten, es gab eine Menge zu lachen und auch am Rande konnte man viel dazu lernen über Pferde, ihr Verhalten und über die verschiedensten Methoden.
Ich denke, dass hier jeder, der gestern / und heute dieses Seminar mitmachte davon profitieren kann / konnte.
Ich kann einen solchen Kurs nur jedem empfehlen, denn die enormen Fortschritte sind wirklich schön und schließlich lernt man im Punkto Pferd nie aus!

Zwischendurch machten wir es in der Mittagspause in der Küche bequem und sahen uns weitere Ausschnitte aus der Equitana und weiteres an. Eine angenehme Atmosphäre und nette Gespräche.

Sabsey









Kurs vom 24./25.09.05 - Riniken in der CH

Kurz nach 07.00 Uhr warf mich der Wecker aus dem Bett und ich wackelte ziemlich lustlos dem Badezimmer entgegen. Wusste ich ja nicht was mich heute alles erwartet.. So kam ich dann – noch immer gleicher Laune - bei uns auf dem Hof an, doch schon fing es mich so langsam an zu kitzeln in der Magengegend.. und die Spannung stieg und stieg.

Bald darauf sassen wir alle gemütlich im „Riterstübli“ bei einem kleinen „Zmorge“ und einer kurzen Vorstellung unserer selbst, verschiedene Menschen sowie Pferde vom Haflinger, Freiberger, Araber, Ungar bis zum Westfale..

Nach einer theoretischen Einführung standen wir auch schon alle mit unseren 4-Beinern in der Halle. Da bekamen wir zuerst mal eine Lektion im Dominanztraining. Nach Stretch- und Aufwärmübungen für das Pferd ging’s dann los..

Plié, Tanzen, Beginn zum Spanischen Schritt, es wahr einfach toll und wir hatten unseren Spass. Auch ich, als ich um mein Pferd tanzte und Sie in der Mitte stillstehend, fragend da stand.. Ja ich weiss, sollte es doch eigentlich umgekehrt sein, na ja, man soll ja den Humor nicht verlieren.. smile..

Abends ging’s dann zum gemütlichen essen und plaudern in eine Pizzeria, und es wurde eine nicht allzu lange Nacht...

Am Sonntag nach dem Frühstück gingen wir dann paarweise zum repetieren des am Vortag erlernten.. Und dann endlich kamen wir zum Podest besteigen, hatte ich dies doch schon so ersehnt. Also Uwe dann erklärte wie ich mein Pferd mit einem Leckerli in die Höhe bringen soll war mir das ja sonnenklar, doch das belohnen selbst war nicht so einfach, ist sie für mich doch am Boden schon recht gross, und dann erst noch auf dem Podest..?! (Soll ich da etwa selbst noch rauf um ihr das „gutzeli“ reichen zu können..?)

Nach dem Mittagessen durften wir uns durch Übungen - an uns selbst - auf einem Bein, etc. zuerst einmal in unsere Vierbeiner versetzen, was wirklich gut tat.. Vergessen wir ja oft daran zu denken wie sich wohl das Tier dabei fühlen mag..
Später widmeten wir uns dem Kompliment mit oder ohne Hilfe der Beinlonge – je nach Wunsch des Besitzers. Da zeigte sich dann auch dass einige Pferde einfach länger und mehr Übung brauchen als andere. Alle Pferde machten super mit und waren auf ihre Art und Weise einfach einzigartig. Ja und schon bald näherten sich die 2 genialen Tage dem Ende zu und wir versammelten uns alle noch einmal ohne Pferde, wobei Uwe jedem einzelnen von uns noch einige Worte mit auf den Weg gab und uns anschliessend das Zertifikat verteilte.

Uwe herzlichen Dank, es war wirklich ein tolles Wochenende das bestimmt in jedem von uns unvergessen bleibt.

Herzliche Grüsse
Tanja Bloch













Auf der Equitana Open Air 2004 fing es an – Heike und ich sahen eine Vorführung von Uwe und Sandra mit ihren beiden Pferden.
Zuerst war ich etwas indigniert über die legere Kleidung von Uwe und das leicht strubbelige Aussehen der Pferde – als (ehemalige) klassische Turnierreiterin fand ich das für eine Vorführung vor Publikum eher ungewöhnlich.
Angetan war ich jedoch sofort von der Harmonie zwischen den beiden Pferden und „ihren“ Menschen, für die sie trotz Schmuddelwetter, nassem Platz und unruhigen Zuschauern beinahe alles taten – das ist wohl ein Wunschtraum für viele Pferdebesitzer.
An den begeisterten Gesichtsausdrucken der meisten Zuschauer konnte ich ablesen, dass die meisten Ausbilder hierzulande immer noch den Erklärungsbedarf im Bereich Pferdeverhalten & Umgang mit dem Pferd hoffnungslos unterschätzen.
Allerdings habe ich auch schon oft genug feststellen müssen, dass viele Reiter sich erst dann mit diesem Thema auseinandersetzen, wenn „nix mehr geht“.

Schon bevor Uwe Massai auf den Rücken gerollt hatte, war ich mir mit Heike einig, dass wir gerne bei Uwe einen Schnupperkurs belegen würden.
Vor allem die Zirkuslektionen fanden wir für Heikes Pferd interessant, da der Wallach ein echter Rotzlöffel und begnadeter Faxenmacher ist. Uwe könnte uns die Chance bieten, ihm in geregelten Bahnen die Möglichkeit der Entfaltung zu geben.
Also organisierte ich kurzerhand in unserem Stall einen Kurs und knapp ein dreiviertel Jahr später war es endlich soweit: acht echte Greenhorns in Sachen Zirkuslektionen waren gespannt, was sie nun erwartete.
Dazu möchte ich sagen, dass der Großteil der anderen Teilnehmer - wie auch ich - die „Eignung“ ihrer Pferde für einen Zirkuskurs als eher gering einstufte. Wir warteten also erstmal ab, was passieren würde.
Doch so kann man sich täuschen, alle Pferde, egal ob alt, verspielt, nervös oder giraffengroß, machen richtig gut mit und hatten ganz offensichtlich genauso einen Heidenspaß wie Ihre Besitzer. Der nächste Kurs im Sommer 2006 ist längst beschlossene Sache.
Dafür möchte ich an dieser Stelle
Ein RIESENGROßES DANKE an Uwe und auch an die anderen Teilnehmer loswerden!
Den anderen Teilnehmern ein herzliches Danke für Eure Aufgeschlossenheit – ich freue mich sehr, dass Ihr alle positiv überrascht ward und Dir, lieber Uwe, einen ganz besonders herzlichen Dank für Deine Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit!
Ich wünsche Dir, dass Du Dir diese auch in den folgenden Jahren weiter erhalten kannst und freue mich jetzt schon auf den nächsten Kurs im Sommer 2006!

Und hier noch die Statements von anderen Kursteilnehmern:

Heike ( mit Jano):
Hallo Uwe,
auch ich möchte noch ein paar Worte zu dem tollen Wochenende loswerden.
Es war für Mensch & Pferd eine absolut entspannte Atmosphäre, was man dem einen oder anderen Pferd auch deutlich ansehen konnte. *grins!*
Erstaunlich fand ich, dass wirklich jedes Pferd gut mitgearbeitet hat, was glaube ich nicht jeder erwartet hat. Gelernt habe ich eine Menge und geübt wird dieses auch sehr fleißig. Jano ist nach wie vor sehr eifrig, manchmal auch übereifrig, aber da ich jetzt weiß, wie ich damit umgehen muss, wird es bald besser werden. Ich freue mich aufs nächste Jahr!!!
Lieben Gruß, Heike
PS: Auch von Ramona einen Gruß.

Elke (mit Olli):
Ich war erst sehr skeptisch über meine Teilnahme an dem Zirkuslektionen Wochenendkursus, allerdings muss ich sagen, das ich sehr positiv überrascht war, wie toll das ganze WE war. Ich habe sehr viel gehört, gesehen und es wurde auch sehr viel erklärt zu den Abläufen und den Lektionen. Es hat mir sehr Interessant, es war aber auch sehr anstrengend dadurch, dass ständig neue Erklärungen kamen, die das ganze WE sehr spannend machten. Mein Pferd und ich haben richtig viel Freude daran gehabt und werden auch weiterhin fleißig üben. Vielen Dank Uwe und viele Grüße von Olli und Elke.

Kerstin (mit Jacky):
Hallo Uwe
Ich konnte an diesem WE feststellen das mein Pferd mehr kann,
als ich zu ahnen wagte, bin restlos begeistert und mache in jedem Fall in
dieser Richtung weiter.
Es ist ja nicht nur schöne Spielerei, sondern auch harte Arbeit,
aber der Weg ist das Ziel.
Soll heißen:
Mein Pferd und ich lernen spielerisch uns gegenseitig zu vertrauen
Und werden dabei noch prima gymnastisiert.
Uwe Du gibst wirklich einen sehr guten Lehrmeister ab mit sehr viel Geduld.
Außerdem gibst Du einem auch genügend Background-Wissen mit auf den Weg,
was ich ebenfalls sehr wichtig finde!

Lieben Gruß
Kerstin von der tomcatranch1.de
Von uns allen ganz ganz liebe Grüße!
Nico (mit dem entspannten Velurs)









23.07.2005 Horsemanship I Hof Brande

Hallo Uwe,
ich lasse den Horsemanshipkurs Revue passieren und ich bin bzw. wir sind immer noch hellauf begeistert! Vielen Dank für diesen tollen Tag, an dem man sehr viel lernen konnte, gerade, über sich selbst!!!
Relativ kurzfristig meldeten wir uns zu Deinem Kurs an. Ich war schon längere Zeit auf der Suche nach einem Bodenarbeitskurs, als ich durch Zufall im Internet auf den < Brande Hof > verwiesen wurde. Da es einen Link zu Deiner Homepage gab und ich mich vorab ausführlich über Deine Arbeit am Pferd informieren konnte, war die Entscheidung schnell gefallen... So, und nun war es endlich soweit. Am 23.07.2005 machten wir uns also voller Erwartung auf den Weg zum < Brande Hof >. Unser Kurs Bestand aus 10 Pferden und Ponies der unterschiedlichsten Rassen. Kursteilnehmer und Zuschauer bildeten eine nette Truppe, der auch das zeitweilig schlechte Wetter nichts anhaben konnte. Bevor es an die Arbeit mit dem Pferd ging, wurde jedes einzelne Pferde- Menschenpaar vorgestellt und das jeweilige Problem aufgezeigt. Danach ging es in Pferdezweiergruppen auf den Reitplatz. Als Erstes ging es um das korrekte Führen des Pferdes, sowie das Rückwärtsrichten und das Halten. Daran konnte man schon gut erkennen wo die kleinen Schwächen jedes Einzelnen im Umgang mit seinem Pferd liegen. Auch bei Mareike und mir (Daisy) galt es an unserer Durchsetzung zu arbeiten und genaue Signale zu geben. Rico (unser gemeinsames Pony) war bis dato ziemlich rüpelhaft und rannte uns immer wieder in die Hacken. Mit der richtigen Körperhaltung und schneller Reaktion auf das Tun des Pferdes, sowie ein paar pferdischen Verhaltensweisen war es ein Leichtes Rico verständlich zu machen, was wir von ihm möchten. Ich fand es sehr gut, dass du jeden unserer Schritte mitverfolgt hast, um uns genau im richtigen Moment aufzuzeigen, wo unser Defizit liegt. Jeder Teilnehmer konnte schon nach dem ersten Teil des Kurses Erfolge aufweisen, und das Pferd seinen Menschen besser verstehen. Es ist schön zu sehen, wie wenig es eigentlich dazu braucht um mit dem Pferd zu kommunizieren!!! Nach einer Pause wurde ein Pacours aufgebaut, in dem viele Situationen nachgeahmt wurden, denen man im täglichen Leben und gerade im Gelände begegnen kann. Vom Regenschirm, über den Rappelsack, einer Wippe, einem Flattervorhang mit einer Plane darunter liegend, einer Fahne, einem aus Stangen gebautem L und als Bonbon ein Podest! Wir, die Menschen und die Pferde, waren sehr gespannt, als wir wieder in Pferdezweiergruppen den Reitplatz betraten. Jede nachgestellte Situation bot neue Herausforderungen und die Pferde reagierten ziemlich unterschiedlich. Einige zeigten anfänglich ganz natürliche Scheu gegenüber diesen grauenhaften Monstern ... Auch in diesem Pacours konnte man immer wieder den Gehorsam abfragen, wie zum Beispiel auf der Wippe oder dem L aus Stangen, durch das man sein Pferd rückwärts schicken sollte. Es wurde viel gelacht und Jeder freute sich, wenn ein Pferd die Aufgaben mit Bravour durchlief, obwenn es vorher der Situation mißtrauisch aus dem Weg zu gehen versuchte. Man konnte richtig merken, wie die gemeinsamen Aufgaben das Pferde-Menschenpaar zusammenschweißte und der Umgang mit dem Pferd spielerisch leichter wurde! Die Pferde, wie die Menschen hatten sichtlich Spaß daran und es hätte nie zu Ende gehen dürfen! Aber wie das halt so ist im Leben; die Zeit, auf die man sich am meisten freut, ist umso schneller wieder vorbei! Fazit: Für Alle war es zwar ein langer aber dafür ein sehr schöner und vor allem erfolgreicher Tag, andem man viel über sein Verhalten zu seinem Pferd lernen konnte und es vorallem verbessern konnte. Wir, also Mareike und Ich stehen Rico seitdem her konsequenter gegenüber und es gibt nur noch wenige Auseinandersetzungen, gerade am Boden, was doch immer ein Problem von uns war. Unser Umgang ist durch konsequentes Verhalten noch harmonischer geworden und Rico akzeptiert es auch so, da er uns nun besser versteht, als wahrscheinlich zuvor. Auch einen Spielekurs bauen wir regelmäßig auf, um Spaß und Abwechslung zu haben. Die Pferde machen immer gerne mit und ich kann nur Jedem raten, es auch mal zu probieren! Mit so einfachen Mitteln kann man seine tägliche Arbeit interessanter gestalten. Immer mehr Reiterkollegen stoßen gerne mit Ihren Pferden dazu, wenn wir mal wieder am spielen und wippen sind... :)

An dich Uwe geht ein riesen Dankeschön. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht Deinen Kurs zu besuchen. Und zudem konnte man das Spaßige mit dem Nützlichen verbinden! Dies wird bestimmt nicht der letzte Kurs gewesen sein, den wir besucht haben!

Liebe Grüße Daisy mit Mareike, Martina und den Ponies Vel und Rico









Kurs 2 und 3 Juli 2005. Winterswijk-Woold/ NL

Irgendwann habe ich Uwe und Sandra gesehen mit Ihren Massai und Rayana, ich meine auf der Equitana Open Air, und war beeindruckt.

Beeindruckt von der Sanftmut der Zweibeiner, der Spass der Vierbeiner und das tolle Zusammenspiel zwischen den vieren.
Ich war mir sicher, DAS wollte ich auch mal mit meinen Pferden erreichen, nur wie?
Sicher man versucht seine Tricks und Spielchen, aber so ganz viel Struktur war nicht drin, und ich merkte wie ich an einem bestimmten Punkt auch hängen blieb, und nicht weiter mehr kam.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt erschien in einem Internet forum einen Reminder von Uwe: er wäre jetzt mit der Planung 2005 beschäftigt, und wer bitte möchte mitmachen?
Daraufhin haben wir uns rumgehört, festgestellt das wir genug Leute hätten, und haben Kontakt zu Uwe gesucht.

So gesagt so getan: wir stellten den Kurstermin fest am ersten Juli WE, bei uns zu Hause. Spannend für uns aber auch für Uwe, der noch nie einen Kurs in den Niederlanden gegeben hatte.

Leider als der Termin nahte hatten verschiedenen Leute abgesagt, hatten er vergessen, oder sonstwelche Ausreden. Schade drum, und beinahe hatten wir abgesagt, haben uns abder dann doch entschieden den Kurs stattfinden zu lassen.

Das war die richtige Entscheidung, der Kurs ist toll gelaufen!

Uwe hat mit viel Geduld, ( wahrscheinlich noch mehr als sonst, es haben fünf Kinder mitgemacht!) alles erklärt. Von der Theorie, bis in die Praxis, alles sass. Sogar die Kinder haben sehr viel mitgekriegt, was im Alter von 12 Jahren nunmal nicht einfach ist ;-))
In derArbeit mit den Pferden hat er alles super erklärt, und weil er die Basis so gut geklärt hatte, ( das führen, halten, parken deines Pferdes), war die Aufbau logisch.

Wir haben sehr unterschiedlichen Pferden, von Vollblüter von der Bahn, bis zum Fjordy, aber Uwe hat bei allen geschaut, erklärt, gezeigt, und über die Schulter mitgeguckt.

An dem Sonntag des WE des hat Uwe meinen behinderten Sohn Bauke mit auf Schlepptau genommen ( Bilder von Ihm, mit unserem Dicken sind in der Fotogalerie), und es hat Ihm und uns mordsmässig Spass gemacht!

Nach dem WE brauchte ich erst mal Zeit alles zu verarbeiten, wie die Pferde auch, aber jetzt sind wir wieder fleissig dran, am Plié, Kompliment, Tanzen und Spanischer Schritt. Uns es macht nachwievor Spass, den Pferden und mir!

Wir freuen uns schon auf einen nächsten Kurs, und wir versuchen hier in den Niederlanden die Zirsensik weiter zu verbreiten, es wäre bestimmt von Vorteil für Mensch und Pferd für viele.

Micheline Andringa-Nuis
Winterswijk-NL









Seevetal d. 26.6.05

Lieber Uwe,

ich muß gestehen, als wir uns am 17. auf den weg nach Neukirchen machten,
ging mir doch so einiges durch den Kopf. Obwohl - oder vielleicht gerade weil es nun für mich der 2 Kurs werden sollte

- Hast du richtig und ausführlich genug geübt. Ist der Kurs wieder so harmonisch und Uwe so gelassen und ruhig, wie beim letzen Mal? Wie sind die anderen Teilnehmer? Gibt es noch Steigerungen ? -

Ich muß sagen,- garnicht nötig sich Gedanken zu machen! Es war toll! Wir haben wieder jede Menge dazugelernt. Das Zusammensein mit den Kursteilnehmern war sehr angenehm, man war für einander da und freute sich zusammen über gelungene Übungen und unsere tollen Pferde,- die wie jeder weiss, so wieso die allen besten sind -

Du Uwe hast dich nicht verändert, erklärst und zeigst mit einer absolutenen Ruhe
und Geduld, die Dinge auf die es ankommt. Baust auf, wenn einen der Mut verläßt und gibst Sicherheit was neues zu probieren.

Auch das du Dir in der Mittagspause Zeit genommen hast für etwas
"Klönschnack" war schön. Das wir die Dehnübungen und Theorie dismal mit allen Pferden in der Halle gemacht haben, sehe ich mit einem lachenden und weinenden Auge. So direkt am Pferdgeübt, bleibt sicher vieles besse im Kopf hängen -(ich weiß nun ganz genau wo der Atlas ist und die Sache mit den Wirbeln und Rippen vergesse ich so schnell auch nicht wieder)- aber es zog sich doch etwas hin und das machte mir persönlich etwas zu schaffen, da ich nicht gut so lange stehen kann ohne das mein Rücken streikt.

Die nachfolgenden Trainingseinheiten machten " alles wieder gut " und das Gefühl auf seinem liegenden Pferd zu liegen und zu spüren wie entspannt es dabei ist --- ist einfach unbeschreiblich !

Jetzt heißt es dran bleiben und üben, üben, üben ----
Wir freuen uns auf den nächsten Kurs.

In diesem Sinne
liebe Grüße aus der Heide
von Nico und Barbara









Zirkuskurs mit Uwe Jourdain am 05. + 06. März 2005 in Haan

Also ..... an einem sonnigen aber bitterkaltem Wochenende im Februar 2005
in Haan (Großraum Düsseldorf!) trafen sich 9 weibliche Karnevalsmuffel mit
ihren mehr oder weniger großen Pferden sowie einige Zuschauer ohne Pferd
um den „Zirkuslektionenkurs“ mit Uwe Jourdain zu besuchen.

Die Eigentümer der Anlage in Haan hatten bereits alles gut vorbereitet, so
dass nach Ankunft der Teilnehmer die Pferde direkt in die vorgesehenen
Paddocks untergebracht werden konnten. Die Halle war klein aber fein und
das „Stübchen“ sehr gut geheizt. :o)

Der Kurs begann mit einer allgemeinen Einführung per Video, Fotos und
schriftlichen Informationen und alle konnten es kaum erwarten die Theorie
in die Praxis umzusetzen.

Es wurde in 4 Gruppen nacheinander gearbeitet. Nach den Übungen zum
Aufwärmen und Dehnen ging es auch gleich los. Uwe zeigte uns das Plié, das
Tanzen, das Kompliment und die Arbeit am Podest, den spanischen Schritt
und vieles mehr. Sehr interessant und informativ stellte er die Gefahren von
inkonsequentem Arbeiten dar und wie man Unarten verhindern kann. Immer
wieder zeigte er anhand von Beispielen was, wann und wie am besten wo
gearbeitet werden kann bzw. wo es besser gelassen werden sollte.

Beispiel:

Putzplatz! Ein Pferd, das sich beim Putzen auf den Betonboden schmeißt um
Lecker zu kassieren ist genauso gefährdet wie der Hufschmied, wenn das Pferd
dort mit den Beinen nach vorne ausschlägt um mit dem „spanischen Schritt“
ein Leckerchen zu erhaschen!)

Der Kurs war informativ und wurde von allen Teilnehmern sehr positiv
aufgenommen. Die Beispiele wurden anschaulich und interessant vermittelt
und es gab ausreichend Tipps für die „Heimarbeit“.

Nach zwei kalten, aber sonnigen Tagen mit vielen Informationen traten am
Sonntagabend alle Teilnehmer zufrieden den Heimweg an und liegen bereits
jetzt in Lauerstellung um den nächsten Kurs auch ja nicht zu verpassen.

Danke Uwe

„die Karnevalsmuffel von Haan“

P.S.: Auch noch einmal vielen Dank an Michaela & Co. für das zur Verfügung
stellen ihrer Anlage in Haan









ST. GOAR-WERLAU Am 18 und 19. April

Zirkus Zirkus ST. GOAR-WERLAU Am 18 und 19. April fand auf dem „Hof auf der Schanz“ in St. Goar-Werlau ein Kurs „Zirkuslektionen mit dem Pferd“ statt. Uwe Jourdain, der Trainer begann mit der Theorie, um auf das Thema einzustimmen anschließend folgten praktische Übungen, damit sich der Trainer einen Überblick über den Ausbildungsstand von Pferd und Pferdebesitzer machen konnte. Horsemanship wurde ganz groß geschrieben. Die sieben Frauen und ein Mann, die an dem Kurs teilnahmen erfuhren viel neues über ihr Pferd und auch die Pferde genossen es sichtlich ihren Menschen den ganzen Tag um sich zu haben. Es wurde ein Grundstock für verschiedene Lektionen wir Pliè (einfache Verbeugung) , Kompliment (ein Vorderbein ablegen und sozusagen einen Knicks machen), Tanzen, Podest besteigen und der spanische Schritt erlernt. Uwe Jourdain zeigte auch die Anfänge für ein Showprogramm mit „Apportieren“ und Ja-Nein sagen. Am Ende der zwei Tage waren Pferd und Mensch angefüllt mit neuen eindrücken und der Gewißheit, dass man mit einem Pferd viel mehr machen kann, als es „nur“ zu reiten. Alle waren sich einig, dass es nicht bei diesem einen Kurs bleiben wird.

Martina Lorenz /Hotel Landknecht









Kurs auf Fehmarn / Reithalle in Burg 13 - 14 November 2004

Wir verbrachten zwei lehrreiche Trainingstage in einer netten Gruppe Pferdehalter mit sehr unterschiedlichen Pferden, vom Shetty über Isländer, Haflinger, Menorquiner, Friese, bis zum Russischen Warmblut.

Unser sympathischer Trainer Uwe brachte uns auf anschauliche Weise zirzensiche Lektionen in Theorie und Praxis näher.

Dabei ging er auch auf den Umgang jeden Teilnehmers mit seinem Pferd ein und gab wertvolle Tipps, die auch gleich in die Tat umgesetzt wurden.

Erstaunlich fand ich, wie schnell sich die Pferde ihre „Lieblingslektionen“ aussuchten. Mein Pferd z.B. stieg ohne zu zögern mit den Vorderfüßen auf das Podest. Auch das Drehen beim „Tanzen“ hat es gern gemacht.

Das „Plié“ oder gar das „Kompliment“ waren ihm nicht so genehm.

Andere Pferde wiederum meisterten diese Aufgabe mit Bravour.

Von Uwe erhielten wir eine Anleitung, wie wir zu Hause weiter arbeiten können.

Am Ende des ersten Trainingstages saßen wir menschlichen Teilnehmer in geselliger Runde zusammen, schauten Lehrvideos, die von Uwe kommentiert wurden, und hatten eine Menge zu erzählen.

Ich bin ganz angetan von Uwes fundiertem Wissen über Pferde, woran er alle, die es zulassen, gerne teilhaben lässt.

Außerdem geht er sehr ruhig und konsequent mit den Pferden und deren Haltern um und zeigt Wege auf, um ein noch besseres Miteinander von Mensch und Pferd zu erzielen.

Negativ fand ich die langen Wartenzeiten zwischen den Lektionen.

Da es für die Pferde keine Boxen gab, hatte jeder Halter sein Pferd am Halfter und wir standen viel herum.

Mein Vorschlag: Von vornherein Zeiten einteilen, so dass jeder 2 x vormittags oder nachmittags mit seinem Pferd dran ist.

Dann kann man auch bei den anderen Teilnehmern in Ruhe zuschauen, da man sein Pferd zu Hause gut aufgehoben weiß.

Liebe Grüße, Antje
Auch von mir endlich ein Feedback:

Wir, Christian und ich, fanden den Kurs große Klasse. Wir haben sehr viel gelernt und sind nun dabei, das Erlernte möglichst gut umzusetzen. Ist aber nicht sooo einfach, man muss sich immer wieder kontrollieren.

Die beiden Tage bei diesem Kurs waren nicht nur für uns Pferdehalter und für die Pferde anstrengend. Wir konnten uns ja jedenfalls mal ausruhen, auch wenn wir keine Unterstellmöglichkeit für die Pferde hatten und diese die ganze Zeit halten mussten (heißt ja aber auch schließlich „Pferdehalter“, oder?) Für Uwe, der die ganze Zeit auf den Beinen war, viel reden und erklären und dabei noch Geduld mit uns haben musste... Hut ab!! Und dabei die ganze Zeit über noch ruhig, freundlich und sympathisch geblieben ist Echt klasse.

Uns hat auch sehr gut gefallen, dass Uwe uns genau das Warum und Wieso erklärt hat, mit sämtlichen Hintergründen, hat uns bestimmte Bewegungen selbst vormachen lassen, damit wir so eine Ahnung bekommen, wie sich eben genau diese Bewegung für das Pferd anfühlt

etc. In unseren Augen war das ganze Training absolut pferdegerecht, sowohl psychologisch als auch physiologisch und mit sehr viel echter Tierliebe verbunden.

Die Truppe von dem Kurs wird sich ab Ende Januar einmal monatlich treffen und gemeinsam üben. So können wir uns gegenseitig kontrollieren und helfen. Darauf freuen wir uns schon und auch auf unseren Fortgeschrittenen-Kurs im nächsten Jahr auf Fehmarn.

Ach... und Uwe... Unser Font ist gar nicht so schlimm mit Leckerlies verwöhnt, wie es aussieht. Er ist nur im Winter so schlimm, wenn er nicht den ganzen Tag fressen kann. Im Sommer auf der Weide ist er absolut nicht so gierig ;) (grins). Im Ernst: Mir ist durchaus bewusst, dass es mein Fehler ist, dass er in diesem Punkt so absolut verzogen ist. Teilweise ist es ja auch störend bei den Übungen. Aber letztendlich wird er bei mir bleiben bis er in die ewigen Weidegründe eingeht und ich komme damit klar. Mit dem spanischen Schritt sind wir übrigens gut weiter gekommen. Nur ich habe Probleme, im Gleichschritt mit ihm nebenher zu gehen. Aber das wird auch noch....

Bis zum nächsten Jahr
Katrin Andersen und Christian Holm









Verladetraining 17 August 2004

Hallo Ihr Lieben !

Bericht über UWE JOURDAIN !!!

Also erstmal vorweg, war er am Telefon super nett und hat sich wirklich, ehrlich interressiert, für mein Problem !

Er hat sich mit Piet, telefonisch in Verbindung gesetzt, da er ihn schon von der Equitana her kannte ! Um zu erfahren, wie schwer er die Situation einschätzt !

Sprich: ob es sich überhaupt lohnen würde, den weiten weg zu machen, wenn die Hotte´s nachher ganz leicht rein gehen würden, dann... naja !
Sagen wir mal so: So schätze ich das persönlich ein. Was jetzt wirklich stimmt, habe ich ihn ehrlich gesagt gar nicht gefragt !

Nun ja, es war eben so, das wir irgendwann eben dort eintrafen !

Dann konnten wir ziehmlich gut den Hänger in eine Stromzaun-Gasse parken ! Und als der Hänger die Flügel-Türen dann auch noch offen hatten, ging nix an dem Hänger vorbei !

Mit Jacky hat er angefangen, er führte ihn von der Weide und stellte von vornherein klar, das er der BOSS ist !
Sprich langer Strick und Pferd hatte seinen Abstand eben einzuhalten, sonst gabs auch mal Rückwärts einen Tritt !

Das nächste mal war aber dann Klar, das er, sobald Uwe stehen blieb, auch Aufmerksam sein muß um ebenfalls gleich stehen zu bleiben !

Dann hat er Jacky zum Hänger geführt und ihn immer wieder gezwungen, ihm zuzuhören, Jacky stieg immer wieder mal und er zog immer kräftig am Knotenhalfter.
Und stellte ihn immer wieder in Position !
Mit einer langen Gerte ! Er touchierte das Pferd immer nur !
Besonders beim reingehen immer hinten auf der Kruppe !

War dabei allerdings emotionsmäßig immer auf einem Level !
Wurde nicht zornig sondern wurde nur bestimmender in seinen Klarheit !

Es gab glaube ich so ca 7 Stufen, was ich beobachten konnte !

1. Jacky von der Weide holen:Klarstellen: ER ist der BOSS !!!
2. Jacky den Hänger zeigen, riechen und denken lassen !
3. Jacky reinführen versuchen und wieder und wieder und wieder und...
4. Jacky reinführen und Hänger von Innen zeigen, riechen lassen, denken lassen !
5. Jacky reinführen drehen wieder rausgehen
6. Jacky reinführen drehen und stehen bleiben. Aber erst rausgehen lassen wenn ER das in dem Moment erlaubt !
7. Jacky von meinem Mann reinführen , stehen lassen und wieder rausgehen !

Dann kam Mikado dran ! -->gleiche Prozedur aber leider ein etwas guckiges Pferd, dem man immer wieder sagen muß das es einem "jetzt" und "hier" zuzuhören hat !
Mikado hatte immer Ausreden, aber nicht eine ließ Uwe gelten !

Der Tierarzt meinte es gut und wollte immer seinen Professionellen Rat dazu tun, aber er merkte erst nicht, das gerade "der" von IHM gar nicht gebraucht wurde !
Mußte leider zweimal dazwischen quatschen und ihm erklären das dieser Mann sehr viel von seinem TUN dort versteht !
und er Ihn doch bitte in Ruhe seine Arbeit machen lassen sollte !

Er versuchte nochmal was zu sagen und da zischte ich rüber zu meinem Mann er möge ihm doch bitte auch mál was sagen !
Ich denke das hat er wohl mitbekommen !

Dann arbeitete er konsequent, ruhig und beharrlich weiter mit Mikado ! Er ließ sich auch nicht von dem TA aus der Ruhe bringen !
Der TA, will ich hier nur nochmal in aller Deutlichkeit sagen: wollte nicht "Hau Schnau" das Pferd in den Hänger packen sondern nur helfend zur Seite stehen, aber Anfangs hatte er nur nicht gewußt das Uwe das alles sehr wohl im Griff hatte !

Irgendwann wurde er immer ruhiger und schaute erstaunt zu !
Vor allem wurde er sehr verwundert als er die Pferde ja auch immer wieder rausgeführt wurden ! Er dachte wohl: Pferde drin und ab gehts ! hihi aber nicht bei Uwe Jourdain !

Sein Ziel lag höher und dieses Ziel bestätigte sich als wir die Tiere trocken aus dem Hänger holten !

Ich bin maßlos beeindruckt von diesem Mann und kann Ihn nur allerwärmstens empfehlen !

Von hier aus an dieser Stelle, falls Du es lesen solltest UWE ! : mein allerherzlichstes Dankeschön ! Du hast mir erneut die Augen geöffnet und mir Möglichkeiten gezeigt die mehr als nur beeindruckend sind !
Dankeschön, Dankeschön, Dankeschön
Kerstin









Kurs Bremen 11.2003/ ShadowsCowgirl

Zirkuskurs mit Uwe Jourdain am 8./9. November 2003 auf dem Kastanienhof der Fam. Drewes Am 8. November war es soweit. Nachdem ich längst von der Nützlichkeit der zirzensischen Lektionen überzeugt war und anhand des Buches von U. Wiemers mit den ersten Schritten begonnen, aber irgendwann stagniert hatte, fieberte ich nun Shadows und meinem ersten "Zirkuskurs" entgegen.

Den Ausdruck "Zirkuskurs" finde ich zwar nicht sehr treffend, weil ich persönlich damit immer Show & Spiel interpretiere, was die zirzensischen Lektionen in meinen Augen aber nur sekundär sind. Primär sehe ich diese Art der Arbeit als eine andere Form der Gymnastizierung, Konzentrations- und Gehorsamsförderung.

Da saßen wir nun alle zur Vorbesprechung, die 8 Teilnehmer, die später ihre Pferde verschiedener Rassen und verschiedenen Alters in div. zirzensischen Lektionen schulen wollten und Uwe Jourdain.

Kristine mit Merlin
Kerstin mit Hadira
Katha mit Geronimo
Birgit mit Pommy
Miriam mit Entayaa
Steffi mit Cartujo
Britta mit Ira
Tanja mit Teymoon und Shabor
Nicole mit Shadow

Nachdem Uwe uns einführend den Nutzen und die Anwendungsmöglichkeiten der Lektionen aufzeigte, stellte jeder der Teilnehmer sich und sein Pferd samt Erwartungen an den Kurs vor.
Betonen möchte ich hier auch die gut vorbereiteten Unterlagen für zuhause.

Dabei kristallisierte sich heraus, dass jeder Teilnehmer schon einmal in die Materie reingeschnuppert hatte, die meisten bereits das Kompliment mit mehr oder weniger Erfolg trainiert hatten - allerdings vorwiegend ohne die Beinlonge.

Nun folgte endlich die ersehnte Praxis, jedoch nicht bevor uns Uwe Möglichkeiten aufzeigte, die Pferde durch Stretching-Übungen aufzuwärmen bzw. vorzubereiten.

Um die lernhungrigen Teilnehmer zu beschäftigen, wurde die Halle kurzerhand aufgeteilt: In einem Bereich wurde ein Trail-Parcour aufgebaut, der neben dem Podest auch noch Planen, Stangen, Ball etc. beinhaltete, während im hinteren Bereich Uwe mit einem Team aktiv an den zirzensischen Lektionen, vorzugsweise Kompliment, arbeitete.

So wie bei Shadow und mir. Wie ich schon einleitend berichtet habe, war mir der Einsatz und Umgang der Beinlonge nicht fremd. Allerdings scheute ich mich als verantwortungsbewusster Pferdebesitzer bisher, sie ohne fachkundige Unterstützung konsequent einzusetzen.

Mit veranschaulichenden Worten legte Uwe Shadow die Beinlonge an und brachte ihn auch ohne Widerstand kurzerhand in das Kompliment.
Da stand ich nun, vollkommen erstaunt und ließ meine im Vorfeld gescheiterten Versuche blitzschnell Revue passieren. Was hatte ich nur falsch gemacht?

Für dieses eine Mal beließen wir es selbstverständlich vorerst. Shadow sollte auf diese Art für eine gute Lektion belohnt werden.

Wir verließen den aktiven Teil und widmeten uns dem Trail zu. Um ehrlich zu sein, keine wirkliche Herausforderung, da wir alle Hindernisse bereits aus unserem Alltag kannten. Einzig das Podest fand ich interessant, weil uns zuhause nur eine kleinere und weniger stabile Kabeltrommel zur Verfügung steht. Zu meinem Erstaunen stieg Shadow nicht nur ohne Zögern auf diesen "Fremdkörper" mit den Vorderbeinen auf, sondern zog auch gleich mit den Hinterbeinen nach - das war die absolute Premiere.

Damit entließ ich Shadow für den Samstag Vormittag in seine wohl verdiente Mittagspause.

Am Samstag Nachmittag war ich an der Reihe unter Uwes wachsamen Augen Shadow ins Kompliment zu bringen.
Diesmal leistete Shadow Widerstand, was ich ihm nicht einmal übel nehmen konnte, weil mir vollkommen bewusst war, was für eine große Kraftanstrengung diese Lektion innerhalb dieser kurzen Zeit von ihm abforderte. Allerdings durfte er nicht mit dem Herausbrechen entlassen werden und so übernahm Uwe wieder die Lektion und brachte ihn auch nach einigem Zögern in das Kompliment, um Shadow damit auch aus dieser Trainingseinheit zu entlassen.

Am Sonntag Morgen stand ich nun mit gemischten Gefühlen in der Halle: Sollte das Kompliment diesmal klappen?
Wieder leistete Shadow anfangs Widerstand, zwar geringer als am Vortag, aber dennoch Widerstand. Dank Uwes Empfehlung gelang es mir aber tatsächlich, Shadow ins Kompliment zu bringen und ihn sogleich wieder ihn seine Pause zu entlassen.

Am Nachmittag kam der letzte und für Shadow und mich der entscheidendste Teil des Kurses. Diesmal klappte das Kompliment auf anhieb, lediglich seine Versuche sich auszubalancieren verzögerten die Ausführung - wir hatten es geschafft ... das Kursziel erreicht!!!

Nachdem ich Shadow jedes Mal zurück in sein Gastquartier gebracht hatte, hielt ich mich weiterhin als stiller Beobachter in der Halle auf. Persönlich war es sehr spannend an den beiden Tagen auch die anderen Teilnehmern samt Pferden zu beobachten. Waren doch immer wieder Parallelen im Verhalten zu erkennen.

Zu guter Letzt durfte selbstverständlich neben der Abschlussbesprechung auch das Brainstorming für die Problembewältigung und Weiterführung zuhause, samt Anregungen zum Nachbauen eines Podestes, nicht fehlen.
Bedauerlicherweise fiel die gemeinsame Videoanalyse aus, da uns die Technik einen Strich durch die Rechnung machte.

Mein Fazit: Ein sehr interessanter Kurs, der mir geholfen hat, eine weitere Seite an meinen Pferd kennen zu lernen, die Beinlonge geschult als Hilfsmittel einzusetzen, den "Knoten" zu lösen und mir für die Zukunft die Möglichkeit geschaffen hat, mein Pferd auf diesem Wege zu gymnastizieren und zu beschäftigen.

Abschließend möchte ich nicht nur Kristine und Kerstin für die gute Organisation und tolle Verpflegung, sondern auch der Fam. Drewes für die lobenswerte Unterbringung der Gastpferde herzlich danken. Mein überaus mäkeliges Pferd fühlte sich bei gutem Futter und tollem Offenstall sichtlich wohl.

©Nicole Sackmann, Peatway Stable